Aktuelle Nachrichten aus der Truppe
Die Bundeswehr umfasst rund 180.000 Soldaten und Soldatinnen. Sie dienen im Heer, in der Luftwaffe, in der Marine, in der Streitkräftebasis und im Zentralen Sanitätsdienst. Die neuesten Beiträge aus ihrem Alltag finden Sie hier.
Die Deutsch-Französische Brigade übte zwei Wochen mit 2.100 deutschen und französischen Soldaten in der Oberlausitz als schneller Vorausverband für weltweite Einsätze. Y beobachtete bei der Großübung „Feldberg 13“ die binationale Zusammenarbeit.
Es gibt Soldaten, die wollen sich in ihrer Laufbahn ganz besonderen Herausforderungen stellen. Bei den Fallschirmjägern heißen diese spezialisierte Kräfte mit „Erweiterter Grundbefähigung“, kurz EGB. Kein Gelände ist ihnen zu schwierig, keine Angriffssituation zu gefährlich, kein Auftrag unerfüllbar. (16. Mai 2013)
Die meiste Zeit arbeiten sie teilweise viele tausend Kilometer von Deutschland entfernt – aber einmal im Jahr findet eine Zentralkonferenz der Militärattachés in der Heimat statt. Traditionell kommen die Militärattachés während dieser Tagung, die vom 13. bis 23. Mai in Berlin und Bonn stattfindet, auch mit dem Verteidigungsminister zusammen.
Die Panzerbrigaden sind die Speerspitzen des Heeres. Sie verfügen über die Kräfte und Fähigkeiten, die ein wirkungsvolles Zuschlagen gegen Feindkräfte ermöglichen. Damit das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Fähigkeiten auch reibungslos klappt, wird es in regelmäßigen Abständen geübt. Zu diesem Zweck führte die Panzerlehrbrigade 9 kürzlich die Übung „Allerblock“ durch.
Vor dem Hintergrund der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Elysée-Verträge, wurde im Hafen von Brest der Deutsch-Französische Marineverband (DEFRAM) aktiviert. Dieses regelmäßige Ereignis ist deutlich sichtbares Zeichen der Partnerschaft und Verbundenheit beider Marinen. Gemeinsame Manöver stehen nun auf dem Programm.
In Trabzon hat das mobile Kommunikationssystem der Bundeswehr Premiere. Die Führungsunterstützer verbinden die Bereiche des Logistischen Umschlagspunktes Trabzon miteinander und stellen zugleich die Verbindung mit der Heimat her. Eine Aufgabe für echte „Provider“.
Ein Computer-Netzwerk hat heute fast jedes größere Unternehmen, doch das Netz, das Feldwebel Michael Stamm betreibt, ist etwas Besonderes. Als IT-Feldwebel Informationsverarbeitung ist er der Experte für ein Verlegefähiges Access-Netz der Bundeswehr.
Er ist der zukünftige strategische Lufttransporter der Luftwaffe: der A400M Atlas. Seit März ist das Flugzeug von der europäischen Luftfahrtbehörde EASA zugelassen. Zeit für einen Antrittsbesuch beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf, wo die 40 deutschen Flugzeuge ab 2014 stationiert werden.
Was tun, wenn in See der Schiffsantrieb ausfällt und bis zu 6.000 Tonnen Einsatzverdrängung geschleppt werden müssen? Die Besatzungen der Fregatten Sachsen und Brandenburg haben 40 Seemeilen nordwestlich vor Helgoland die notwendigen Verfahren geübt. (14. Mai 2013)
Das Aufklärungsgeschwader 51 in Jagel ist ein Zukunftsstandort der Bundeswehr. Dort bekommen die neuen ECR-Tornados ein wegweisendes Upgrade in Sachen Kommunikation und Waffensystem. Außerdem entsteht eine Halle für das modernste unbemannte Luftfahrzeug in Europa: den Euro Hawk.
Im Kloster Hirsau, im baden-württembergischen Calw, haben am Montag zahlreiche Trauergäste von dem am 4. Mai in Afghanistan gefallenen Soldaten des Kommandos Spezialkräfte Abschied genommen. Neben Familienangehörigen, Freunden und Kameraden erwiesen auch der Bundesminister der Verteidigung, Thomas de Maizière, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Susanne Kastner, sowie der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, dem gefallenen Kameraden die letzte Ehre. Die Trauerfeier fand nichtöffentlich statt.
Hochbetrieb in Trabzon. Am logistischen Umschlagpunkt beginnt der reguläre Betrieb. Rund 85 Prozent des gesamten Afghanistan-Materials der Bundeswehr kehren über den türkischen Schwarzmeerhafen in die Heimat zurück. Knapp 200 Spezialisten der Streitkräftebasis werden bis Ende 2014 mit der Rückführung betraut sein. Doch wozu der Aufwand? Und warum gerade in Trabzon?
Unglaublich: Obwohl sie schon rund 55 Jahre unter dem Kiel hat, nimmt die Gorch Fock, das Segelschulschiff der Marine, in diesem Jahr erstmals am Hamburger Hafengeburtstag teil.
Die Stärkemeldung der Bundeswehr: Wieviele Soldaten dienen wo?
Eine Ära geht unwiderruflich zu Ende: Vom 28. bis zum 30. Juni verabschiedet das Jagdgeschwader 71 Richthofen in Wittmund ihre Phantom-Jets in den „Ruhestand“. Zuvor zeigten sich die immerhin rund 40 Jahre alten Maschinen noch einmal von ihrer besten Seite. (8. Mai 2013)
Der deutsche Marineseefernaufklärer P-3C Orion kehrte am 30. April aus dem Einsatz am Horn von Afrika zurück. Die Soldaten wurden in Nordholz bereits sehnlichst von ihren Angehörigen am Flugfeld des Marinefliegerstützpunktes erwartet.
Vom 15. bis 26. April 2013 war die Militärbasis Leeuwarden im Norden der Niederlande Mittelpunkt einer der größten fliegerischen Übungen des Jahres 2013 in Mitteleuropa. Zwei Wochen lang trainierten mehr als 50 Luftfahrzeuge aus acht Nationen Luftkriegsoperationen. Rund 700 Einsätze konnten dabei insgesamt verbucht werden.
Mit dem Freiwilligen Wehrdienst haben junge Frauen und Männer die Möglichkeit, etwas für ihr Land zu tun und dabei die Bundeswehr kennenzulernen. Hauptgefreiter Ludmila Grening hat sich für 14 Monate bei der Marine entschieden. Als Navigationssoldatin an Bord der Fregatte Brandenburg sorgt sie mit dafür, dass ihr Schiff auf Kurs bleibt.
Als Ladungsmeister ist Stabsfeldwebel Michael Schmatzberger verantwortlich für die Fracht in einer Transall-Transportmaschine. Dabei muss er sich darauf verlassen können, dass Hauptgefreiter Philipp Cramer zuvor am Boden seinen Job gewissenhaft gemacht hat. Gemeinsam dienen sie Deutschland.
Die Pflicht haben die Luftlandepioniere aus Saarlouis inzwischen absolviert. Jetzt steht in der Ortskampfanlage Rauhberg auf dem Übungsplatz Lehnin die Kür auf dem Programm. Der Leitende des Schießens hat für eine komplexe Lage mit Überraschungen gesorgt.