Sicherheit auf Rädern: Geschützte Fahrzeuge
Berlin, 19.01.2012.
Das wertvollste Gut der Streitkräfte sind ihre Menschen. Die Bundeswehr sieht sich in der Pflicht, die Risiken für ihre Soldaten im Einsatz so gering wie möglich zu halten. Dazu dienen auch besonders geschützte Fahrzeuge.
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Dabei wirkt der Begriff zunächst etwas verwirrend. Schließlich sind nicht die Fahrzeuge geschützt, sondern die Menschen in ihnen. Geschützte Fahrzeuge bewahren ihre Insassen vor der Wirkung von Minen, Sprengfallen, direktem Beschuss mit Hand- und Panzerabwehrhandwaffen sowie von ABC-Kampfmitteln.
Häufig sind die geschützten Fahrzeuge bewaffnet, beispielsweise mit einem Maschinengewehr oder einer Maschinenkanone. Die Soldaten können diese Waffen aus dem Fahrzeuginneren bedienen. Dennoch sind geschützte Fahrzeuge – im Gegensatz zu Panzern und Schützenpanzern – keine Gefechtsfahrzeuge mit Kampfauftrag. Sie dienen meist dem sicheren Transport von Menschen und Material.
Die Bundeswehr setzt geschützte Fahrzeuge hauptsächlich in Afghanistan ein. Dort stehen rund 1.250 Fahrzeuge unterschiedlichster Schutzklassen und Funktionen zur Verfügung. Die Palette reicht vom Patrouillenfahrzeug des Typs Dingo bis zum Schwerlasttransporter Multi.



