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Sommerfest in Faßberg: Gelungene Benefizveranstaltung

Faßberg, 08.06.2011.
Auch in diesem Jahr hatten sich wieder viele Gäste in Faßberg eingefunden, um das 28. Sommerfest am 7. und 8. Juni am Soldatenheim „Haus Schlichternheide“ zu besuchen. Das Team der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) um den örtlichen Betreuer der EAS, Stabsfeldwebel Bartel Neeßen, hatte sich wieder viel einfallen lassen, um große und kleine Attraktionen für die Besucherinnen und Besucher zu organisieren.

Mädchen und Soldat mit Wasserschlauch in der Hand

Spiel und Spaß auch für die Kleinen (Quelle: Bundeswehr/König)Größere Abbildung anzeigen

Unterstützt wurde die EAS durch den Standort Faßberg, ohne dessen Mithilfe diese traditionelle Sommerfest zu Gunsten des Soldatenhilfswerks der Bundeswehr nicht auf die Beine zu stellen wäre. In seiner Eröffnungsrede dankte der Vorsitzende des Kuratoriums Soldatenheim Faßberg, Oberst Rainer Steinohrt, allen beteiligten Dienststellen und Einheiten des Standortes, die unter der Führung von Oberstleutnant Michael Ser, Hauptfeldwebel Nolte und Oberfeldwebel Robert Wegener wieder für ein tolles Rahmenprogramm sorgen konnten.

„Ein ausdrückliches Dankeschön gebührt aber auch der Gemeinde Faßberg, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr Faßberg, der Schützengilde Faßberg, dem Technischen Hilfswerk Gifhorn, dem 3. Feldjägerbataillon 152 aus Munster, den Angehörigen der Technischen Schule der Luftwaffe 3, dem Transporthubschrauberregiment 10 ‚Lüneburger Heide’, dem Sanitätszentrum Faßberg und schließlich all denjenigen Betrieben, Geschäften und Einzelpersonen, die mit ihrer Spende das Zustandekommen einer wirklich beeindruckenden Tombola mit über 1.500 Preisen unterstützt haben“, so Oberst Steinohrt in seiner Rede.

Zwei Männer kaufen Lose

Lose für den guten Zweck (Quelle: Bundeswehr/König)Größere Abbildung anzeigen

Auch dieses Mal kommt der Erlös des Sommerfestes dem Soldatenhilfswerk zugute.
Das Ziel des Soldatenhilfswerkes ist es, in konkreten Notlagen schnell und unbürokratisch finanzielle Hilfestellung zu leisten. Dies gewinnt in Anbetracht der Einsatzwirklichkeit der Bundeswehr und der daraus resultierenden Konsequenzen eine besondere Bedeutung.

„Die aktuell in Afghanistan gefallenen Soldaten erschüttern uns aufs Tiefste. Die zentrale Trauerfeier zum letzten Anschlag ist noch nicht erfolgt und alle dienstlichen Veranstaltungen geselliger Art der Bundeswehr sind bis auf Weiteres untersagt. Auch diese Veranstaltung des Kuratoriums Soldatenheim Faßberg der EAS hat der Trauer Rechnung zu tragen. Aus diesem Grund wurden Discjockey und Fanfarenzug aus dem Programm gestrichen. Ferner bitte ich Sie nun zu einer Schweigeminute für die im Einsatz gefallenen Soldaten“, so Oberst Steinohrt und Bürgermeister Hans-Werner Schlitte in einer gemeinsamen Ansprache.

Neben den vielen Stationen waren auch der Karrieretruck der Bundeswehr sowie die Firma Rheinmetall Defence aus Unterlüß mit drei Fahrzeugen vor Ort, um die Veranstaltung für das Soldatenhilfswerk zu unterstützen. Zudem hatten sich der Präventionsrat der Gemeinde Faßberg spontan bereit erklärt, mit einem Stand vertreten zu sein, ebenso die evangelische und katholische Militärseelsorge am Standort Faßberg und das Familienbetreuungszentrum aus Munster.

Soldat schminkt einem Jungen eine Wunde auf den Arm

Hier werden täuschend echte Wunden aufgeschminkt (Quelle: Bundeswehr/König)Größere Abbildung anzeigen

„Durch das gemeinsame Engagement kommen so immer wieder hohe Spendenbeträge für das Soldatenhilfswerk zusammen. Erneut hat sich das Kuratorium Soldatenheim, hier in erster Linie der Veranstaltungsausschuss um Oberstleutnant Ser für unseren Standort und unsere Gemeinde verdient gemacht“, unterstrich Bürgermeister Schlitte abschließend.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Paul Hicks


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