Die Neuausrichtung der Bundeswehr

Struktur und Umfang auf dem Prüfstand (Quelle: Bundeswehr/Bienert)
Die Bundeswehr steht vor einer Neuausrichtung. Ihre künftige Struktur nimmt Gestalt an. Auch die künftige Streitkräfteplanung steht in ihren Eckpunkten.
Umfang und Struktur der Streitkräfte richten sich nach den Aufgaben, die ihnen die Politik zuweist, müssen aber auch finanzielle und demografische Rahmenbedingungen berücksichtigen. Ein Überblick über die künftige Streitkräfteplanung der Bundeswehr.
Die Neuausrichtung der Bundeswehr bedingt einen Personalumbau zu einsatzorientierten Freiwilligenstreitkräften bei gleichzeitiger Reduzierung des Umfangs. Das Personalstrukturmodell 185 setzt die Zielvorgaben der Neuausrichtung für den militärischen Personalkörper um.
Die materielle Ausstattung der Bundeswehr wird an die zukünftige Struktur und das priorisierte Fähigkeitsprofil der Streitkräfte angepasst.
Das Stationierungskonzept 2011 hat Verteidigungsminister Thomas de Maizière am 26. Oktober 2011 vorgelegt. Es legt fest, wo und in welchem Umfang die Bundeswehr in Deutschland künftig Standorte unterhalten wird. Damit ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Neuausrichtung der Bundeswehr erreicht.
Reservisten bleiben ein wesentlicher Bestandteil der Bundeswehr und unverzichtbar für die Sicherheitsvorsorge der Bundesrepublik Deutschland. Die derzeitige Neuausrichtung der Bundeswehr erweitert nun die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche für Reservisten.
Auf den Seiten des Ministeriums
Vom Einrichten einer Kommission, die Eckpunkte einer neuen Organisationsstruktur der Bundeswehr erarbeiten soll, über die Aussetzung der Wehrpflicht bis hin zur Aufstellung der neuen militärischen Kommandobehörden und Bundesoberbehörden: In der Chronologie erscheinen die wichtigsten Schritte der Neuausrichtung der Bundeswehr.
Im Downloadcenter finden sich die wichtigsten Dokumente rund um die Neuausrichtung der Bundeswehr – von den Verteidigungspolitischen Richtlinien 2011 über das Reformbegleitprogramm bis zum Dresdner Erlass.