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Chancen in der Bundeswehr

Die Bundeswehr bietet Karrierechancen für junge Frauen und Männer. Ob mit Abitur, abgeschlossener Berufsausbildung oder Hauptschulabschluss: In den Streitkräften gibt es Arbeitsplätze für Einsteiger. Ein schneller Überblick.


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Laufbahnen: Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften (Quelle: Bundeswehr/Ströter)Größere Abbildung anzeigen

Motivierte junge Frauen und Männer können unterschiedliche Laufbahnen in der Bundeswehr einschlagen. Wer erst schnuppern möchte, kann den neuen Freiwilligen Wehrdienst (FWD) mit einer Dienstzeit von bis zu 23 Monaten nutzen. Attraktive Bezahlung, Weiterbildung und abwechslungsreiche Tätigkeiten machen diesen Dienst auch für Kurzentschlossene spannend. Hier kann man sich beruflich orientieren oder Zeit zwischen Schule und Studium überbrücken.

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Laufbahn der Mannschaften

Mannschaftssoldaten erfüllen in den Streitkräften ein breites Spektrum an Aufgaben. Sie sind die „Manpower“ und damit das Rückgrat der Truppe. Der Mannschaftssoldat ist heute nicht mehr der einfache Fußsoldat: In der Bundeswehr absolvieren die Soldaten komplexe Ausbildungen, um in Spezialverwendungen eingesetzt zu werden.

Die Voraussetzung zum Dienst als Mannschaftssoldat ist eine erfüllte Vollzeitschulpflicht und die Verpflichtung für eine Dienstzeit von mindestens vier Jahren.

Nach ihrer Einstellung durchlaufen Mannschaftssoldaten die Allgemeine Grundausbildung, die jeder Soldat zu absolvieren hat. Anschließend ist der Einsatz auf dem eingeplanten Dienstposten vorgesehen. Je nach Einplanung können sich besondere Schulungen, wie beispielsweise die Führerscheinausbildung, anschließen.

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Laufbahn der Unteroffiziere des allgemeinen Fachdienstes

Fachunteroffiziere des allgemeinen Fachdienstes gibt es in allen militärischen Organisationsbereichen der Bundeswehr. Sie sind Spezialisten für bestimmte Fachtätigkeiten, meist im technischen Bereich.

Für den Start in die Laufbahn wird ein für die Tätigkeit verwertbarer Berufsabschluss als Qualifikation benötigt. Bei Eignung besteht auch die Möglichkeit, im Rahmen einer zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung (ZAW) qualifiziert zu werden. Die Bundeswehr bietet hier eine große Anzahl an anerkannten Ausbildungsberufen.

Nach der Einstellung und Verpflichtung für eine Dienstzeit von acht Jahren erfolgen die militärische Truppenausbildung und die Ausbildung zum Vorgesetzten. Daran anschließend findet die zivilberuflich anerkannte Berufausbildung statt beziehungsweise für Bewerber mit verwertbarem Berufsabschluss der Einsatz auf dem vorgesehenen Dienstposten.

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Laufbahn der Feldwebel

Feldwebel übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben als militärische Führer im täglichen Dienst sowie im Einsatz.

Voraussetzung für den Einstieg in die Laufbahn ist entweder ein Realschulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung. Wer sich für den Einstieg entscheidet, verpflichtet sich grundsätzlich für eine Dienstzeit von zwölf Jahren.

Nach ungefähr drei Jahren militärischer Ausbildung kommt der Einsatz auf dem vorgesehenen Feldwebeldienstposten. Dem Feldwebel steht eine Vielzahl militärischer Führungsverwendungen offen – zum Beispiels als Panzerfeldwebel einen Kampfpanzer und dessen Besatzung zu führen und an dem hochmodernen Waffensystem auszubilden.

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Laufbahn der Offiziere

Offiziere sind die Führungskräfte der Bundeswehr. Sie verpflichten sich im Regelfall für 13 Jahre und absolvieren in ihrer Dienstzeit ein Studium an einer Universität der Bundeswehr. Die Offizierslaufbahn ist rechtlich vergleichbar mit der gehobenen Beamtenlaufbahn.

Wer Offizier werden möchte, muss die Hochschulreife haben und das mehrtägige Einstellungsverfahren an der Offiziersbewerberprüfzentrale der Bundeswehr in Köln bestehen.

Die Karriere beginnt je nach Teilstreitkraft mit mehr als zwölf Monaten militärischer Ausbildung, bevor es zum Studium geht. Grundsätzlich streben Offiziere den Master-Abschluss an. Anschließend durchlaufen sie im Truppendienst verschiedene Positionen als militärische Führer. Als Kompaniechef können sie verantwortlicher Vorgesetzter von mehr als 100 Soldaten sein und auch im Einsatz die Verantwortung für ihre Soldaten tragen.

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Weitere Informationen

Ausführliche Infos und Ansprechpartner

Bundeswehr-Karriere

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Stand vom: 14.08.12 | Autor: Stephan Nakszynski


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