Tagebuch: Vom Lehrsaal ins Cockpit

40 Meter Spannweite für 14 Tonnen Nutzlast: Das Transportflugzeug Transall (Quelle: Bundeswehr)
„Pilot“ ist wohl einer der häufigsten Berufswünsche Heranwachsender. Die meisten begraben diesen später mehr oder minder stillschweigend. Manche stellen sich der Herausforderung und den damit verbundenen Prüfungen. Einige schaffen schließlich den Sprung ins Cockpit. Wenn alles glatt geht, gehören Pierre Aurich und Martin Göhring dazu.
Im Sommer beginnt ihre fliegerische Ausbildung in den USA. Schon jetzt stehen zahlreiche vorbereitende Lehrgänge auf dem Programm. Und irgendwann wollen die beiden Oberleutnante im Transportflugzeug Transall hinter dem Steuerknüppel sitzen. In einem gemeinsamen Tagebuch schreiben sie über ihren langen Weg zur begehrten Pilotenschwinge.
Die Autoren
Sie sind jung und starten voll durch. Die Oberleutnante Pierre Aurich und Martin Göhring werden zu Transportflugzeugpiloten der Luftwaffe ausgebildet. Doch bevor sie erstmals in ein Cockpit steigen dürfen, müssen sie viele Lehrgänge absolvieren.
Beiträge 2012
Pierre Aurich und Martin Göhring, unsere Tagebuchschreiber und angehenden Transallpiloten, hat es zur Ausbildung in die USA verschlagen. (19. Oktober 2012)
„Flugphysiologie“? Studieren wir jetzt auch noch Medizin – ich wollt doch nur Fliegen lernen.
Mancher kennt vielleicht diesen Witz: Ein englischer Frachter gerät vor der deutschen Küste in Seenot und sendet via Funk: „We are sinking! We are sinking!“ Worauf die deutsche Küstenwache antwortet: „This is German Coast Guard. What are you thinking about?” Damit genau das nicht im Flugbetrieb passiert, müssen alle Pilotenanwärter den achtwöchigen US Qualification Course an der Offizierschule der Luftwaffe durchlaufen und bestehen.
Der Lehrgang „Überleben See“ in Nordholz ist obligatorisch für alle Luftfahrzeugbesatzungen der Bundeswehr – egal ob Eurofighterpilot, Ladungsmeister in der Transall oder Luftoperationsoffizier in der P-3 Orion der Marine.