Aktuelle Nachrichten aus dem Einsatz
Jeden Tag leisten rund 7.000 Soldaten der Bundeswehr Dienst in gefährlichen Einsätzen im Ausland. Sie kämpfen in Afghanistan, sie schützen zivile Schiffe vor Piratenangriffen am Horn von Afrika. Sie engagieren sich auf dem Balkan oder in Zentralafrika. Die neuesten Beiträge aus dem Einsatz finden Sie hier.
Rund 6.300 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr beteiligen sich derzeit an Einsätzen im Ausland. Dabei operieren sie gemeinsam mit Soldaten der Bündnispartner und befreundeter Nationen. Ein aktueller Überblick.
Am 23. Mai um 11.05 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit(13.35 Uhr afghanische Ortszeit) kam es in der Provinz Baghlan, etwa 28 Kilometer nordostwärts vom OP North zu einem Beschuss von ISAF-Soldaten mit Handwaffen.
Die Europäische Union bildet seit 2010 in Uganda somalische Soldaten aus. Die Kräfte Somalias sollen in die Lage versetzt werden, schrittweise selbst für Sicherheit und Ordnung im eigenen Land sorgen zu können. Seit dem 11. Mai wird das Ausbildungscamp der Trainingsmission in Teilen von einem deutschen Oberstleutnant geführt.
Im Camp Marmal, dem größten ISAF-Feldlager im Norden Afghanistans, sind mehrere tausend Soldaten aus mehreren Nationen stationiert. Der Ort und seine Infrastruktur erinnern an eine Kleinstadt. Es gibt Tischler und Kanalreiniger, aber auch ein Kino und Sportangebote. Das Magazin Y hat sich umgesehen.
Die Internationale Unterstützungsmission in Mali (AFISMA) wird seit Januar mit Flugzeugen der Luftwaffe unterstützt. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen die Soldaten, immer das Maximum für die Mission herauszuholen. Nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft wird eng zusammengearbeitet.
Somalia am Horn von Afrika ist von staatlicher Stabilität weit entfernt und ein Krisenherd, der weit in die Region ausstrahlt. Die Europäische Union hat deshalb gleich drei Missionen gestartet, die einander ergänzen sollen.
Nach einem Verkehrsunfall in Baghlan Markazi am Nachmittag des 21. Mai kam ein afghanischer Zivilist ums Leben.
Der Schutz der Schiffe des Welternährungsprogramms, die Überwachung der Seewege sowie die Bekämpfung der Piraterie sind seit 2008 der Auftrag der Deutschen Marine am Horn von Afrika. Von Bord der Fregatte Augsburg berichtet Oberleutnant zur See Philip N.
Am 19. Mai um 18.49 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (22.19 Uhr afghanischer Ortszeit) wurden deutsche Kräfte 10 Kilometer südwestlich Kundus im Polizeihauptquartier des Distriktes Chahar Darah von Aufständischen mit Handwaffen und Mörsern beschossen.
Die Bundeswehr ist eine Armee im Einsatz. Mehrere tausend ihrer Soldaten und Soldatinnen leisten ständig Dienst im Ausland – zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
Die Bundeswehr soll sich auch weiterhin am Kampf gegen die Piraten im Rahmen der EU-geführten Mission Atalanta vor der Küste Somalias beteiligen. Dies beschlossen die Parlamentarier des Deutschen Bundestages am Abend des 16. Mai in namentlicher Abstimmung.
Mit deutscher Hilfe entsteht bei Masar-i Scharif eine neue Schule für afghanische Pioniere. Die Ausbildungsstätte umfasst 56 Gebäude. Darin können in Zukunft bis zu 700 Soldaten gleichzeitig an den Lehrgängen teilnehmen.
Seit 2008 engagiert sich die Bundeswehr vor der Küste Somalias. Doch nicht nur Schiffe der Deutschen Marine schützen internationale See- und Handelsrouten. Auch die Marineflieger aus Nordholz sind mit ihren Hubschraubern und Flugzeugen von Anfang an mit dabei.
Die Ermittlungen zu dem Angriff auf zwei deutsche UNIFIL-Soldaten am 5. Mai in der Hotelunterkunft in Limassol sind abgeschlossen. Die Täter konnten nicht ermittelt werden.
Wie ein typischer Seebär sieht er nicht aus. Er hat zwar einen Bart, einen Dreitagebart, ebenso wie Ecken und Kanten. Aber für einen richtigen Seebären ist er einfach zu hoch gewachsen, zu drahtig und markant. Und doch, während man ihn bei seiner Arbeit an Bord des Schnellbootes Hermelin und bei UNIFIL sieht, da erinnert er doch immer wieder an einen Seebären.
Hauptmann Johannes S. ist seit fast vier Monaten als Presseoffizier in Masar-i Scharif eingesetzt. Regelmäßig berichtete er über seine Arbeit und seine Erlebnisse in Afghanistan. Zum Ende des Einsatzes wird ihm allerdings noch mal alles abverlangt.
Zum fünften Mal seit ihrem Amtsantritt besucht Kanzlerin Angela Merkel die deutschen ISAF-Soldaten in Afghanistan.
Der am 4. Mai in Afghanistan gefallene 32-jährige Hauptfeldwebel des Kommandos Spezialkräfte (KSK) in Calw ist am 8. Mai nach Deutschland überführt und von Kameraden ehrenvoll empfangen worden.
In einer Gedenkfeier gedachten am frühen Abend des 8. Mai zahlreiche Angehörige des Regionalkommandos Nord des am Samstag in einem Gefecht gefallenen Kameraden.
In einem deutschen Trainingszentrum in Kundus werden seit 2010 junge Afghanen zu Polizisten ausgebildet. Sowohl Grundausbildungen als auch Führungskurse finden hier statt. Bei der Graduierungs-Zeremonie des jüngsten Unteroffizierlehrgangs wird man Zeuge des Stolzes auf den erfolgreichen Abschluss.