Aktuelle Nachrichten aus dem Einsatz
Jeden Tag leisten rund 7.000 Soldaten der Bundeswehr Dienst in gefährlichen Einsätzen im Ausland. Sie kämpfen in Afghanistan, sie schützen zivile Schiffe vor Piratenangriffen am Horn von Afrika. Sie engagieren sich auf dem Balkan oder in Zentralafrika. Die neuesten Beiträge aus dem Einsatz finden Sie hier.
Die Bundeswehr ist eine Armee im Einsatz. Mehrere tausend ihrer Soldaten und Soldatinnen leisten ständig Dienst im Ausland – zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
Die Bundeswehr soll sich auch weiterhin am Kampf gegen die Piraten im Rahmen der EU-geführten Mission Atalanta vor der Küste Somalias beteiligen. Dies beschlossen die Parlamentarier des Deutschen Bundestages am Abend des 16. Mai in namentlicher Abstimmung.
Mit deutscher Hilfe entsteht bei Masar-i Scharif eine neue Schule für afghanische Pioniere. Die Ausbildungsstätte umfasst 56 Gebäude. Darin können in Zukunft bis zu 700 Soldaten gleichzeitig an den Lehrgängen teilnehmen.
Rund 6.350 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr beteiligen sich derzeit an Einsätzen im Ausland. Dabei operieren sie gemeinsam mit Soldaten der Bündnispartner und befreundeter Nationen. Ein aktueller Überblick.
Seit 2008 engagiert sich die Bundeswehr vor der Küste Somalias. Doch nicht nur Schiffe der Deutschen Marine schützen internationale See- und Handelsrouten. Auch die Marineflieger aus Nordholz sind mit ihren Hubschraubern und Flugzeugen von Anfang an mit dabei.
Die Ermittlungen zu dem Angriff auf zwei deutsche UNIFIL-Soldaten am 5. Mai in der Hotelunterkunft in Limassol sind abgeschlossen. Die Täter konnten nicht ermittelt werden.
Wie ein typischer Seebär sieht er nicht aus. Er hat zwar einen Bart, einen Dreitagebart, ebenso wie Ecken und Kanten. Aber für einen richtigen Seebären ist er einfach zu hoch gewachsen, zu drahtig und markant. Und doch, während man ihn bei seiner Arbeit an Bord des Schnellbootes Hermelin und bei UNIFIL sieht, da erinnert er doch immer wieder an einen Seebären.
Hauptmann Johannes S. ist seit fast vier Monaten als Presseoffizier in Masar-i Scharif eingesetzt. Regelmäßig berichtete er über seine Arbeit und seine Erlebnisse in Afghanistan. Zum Ende des Einsatzes wird ihm allerdings noch mal alles abverlangt.
Zum fünften Mal seit ihrem Amtsantritt besucht Kanzlerin Angela Merkel die deutschen ISAF-Soldaten in Afghanistan.
Der am 4. Mai in Afghanistan gefallene 32-jährige Hauptfeldwebel des Kommandos Spezialkräfte (KSK) in Calw ist am 8. Mai nach Deutschland überführt und von Kameraden ehrenvoll empfangen worden.
In einer Gedenkfeier gedachten am frühen Abend des 8. Mai zahlreiche Angehörige des Regionalkommandos Nord des am Samstag in einem Gefecht gefallenen Kameraden.
In einem deutschen Trainingszentrum in Kundus werden seit 2010 junge Afghanen zu Polizisten ausgebildet. Sowohl Grundausbildungen als auch Führungskurse finden hier statt. Bei der Graduierungs-Zeremonie des jüngsten Unteroffizierlehrgangs wird man Zeuge des Stolzes auf den erfolgreichen Abschluss.
Der verwundete Soldat ist aus medizinischer Behandlung entlassen und wird nach derzeitigem Stand im Einsatzland verbleiben. Der gefallene Hauptfeldwebel wird am 8. Mai nach Deutschland geflogen.
Seit rund fünf Jahrzehnten transportieren die Transall-Flugzeuge der Luftwaffe Personal und Material. Auch im Einsatz sind sie verlässliche „Arbeitspferde“. Möglich macht dieses der oft schweißtreibende Einsatz der Techniker am Boden. (7. Mai 2013)
Ein 32-jähriger Hauptfeldwebel des Kommandos Spezialkräfte (KSK) in Calw ist am 4. Mai in Afghanistan gefallen. Ein weiterer deutscher Soldat wurde verwundet. Hier sind die Ereignisse und die weitere Entwicklung zusammengefasst.
Am 4. Mai 2013 gegen 11.43 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit haben deutsche Spezialkräfte eine afghanische Operation im Raum nördlich des OP-North begleitet und unterstützt. Dabei eröffneten Aufständische das Feuer auf die afghanischen und ISAF-Kräfte. Es wurde Luftnahunterstützung eingesetzt.
Am 4. Mai 2013 um 21.44 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit wurden zwei deutsche Helikopter vom Typ CH-53 auf der Flugstrecke zwischen Khilagay (Provinz Baghlan/Afghanistan) und Kabul mit Flugabwehr- und Handwaffen aufständischer Kräfte beschossen.
Am 4. Mai 2013 gegen 11.43 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit haben deutsche Spezialkräfte eine afghanische Operation im Raum nördlich OP-North begleitet und unterstützt. Dabei eröffneten Aufständische das Feuer auf die afghanischen und ISAF-Kräfte. Es wurde Luftnahunterstützung eingesetzt.
Am 5. Mai 2013 gegen 3 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit wurden zwei deutsche Soldaten im Bereich ihrer Hotelunterkunft in Limassol (Zypern) von drei Unbekannten überfallen.
Die Bundeswehr führt den größten Teil ihres Einsatzmaterials aus Afghanistan über den türkischen Schwarzmeerhafen Trabzon zurück nach Deutschland – eine logistische Herausforderung auch für Oberst Michael Sinn. Er leitet die Operation.