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Neue Karrierecenter: Landesweit auf Personalsuche

Hannover/Berlin, 26.11.2012, Bundeswehr aktuell / Presse- und Informationsstab BMVg.
Qualifiziertem Personal kommt in Zeiten eines sich verschärfenden Fachkräftemangels immer mehr Bedeutung zu – auch in der Bundeswehr. Daher wird nach dem Aussetzen der Wehrpflicht die Nachwuchsgewinnung der Bundeswehr von Grund auf neu gestaltet.

Schild mit der Aufschrift: „Karriere“

„Da geht's lang“: Ansprechpartner zum Thema Karriere wird es bundesweit geben (Quelle: Fotolia/cirquedesprit)Größere Abbildung anzeigen

So führt man etwa die Aufgaben der Kreiswehrersatzämter, die zum 30. November aufgelöst werden, und der Zentren für Nachwuchsgewinnung zusammen. Künftig wird es 110 Karriereberatungsbüros der Bundeswehr, bis zu 200 mobile Büros und 16 Karrierecenter bundesweit geben.

Den Karrierecentern der Bundeswehr kommt eine Schlüsselfunktion bei der Personalgewinnung zu. Sie sollen alle wichtigen Informationen zum Arbeitgeber Bundeswehr flächendeckend anbieten. In der Hälfte der Karrierecenter werden auch Assessmentcenter eingerichtet, um Bewerber auf ihre Eignung prüfen zu können.

Karrierecenter mit Assessment entstehen in Berlin, Hannover, Düsselsdorf, München, Stuttgart, Erfurt, Wilhelmshaven und Mainz. Center ohne Assessment wird es in Kiel, Schwerin, Dresden, Magdeburg, Kassel, Saarlouis, Nürnberg und Potsdam geben. Die 110 Beratungsbüros werden in größeren Städten aufgebaut.

Bei der Personalgewinnung will die Bundeswehr selbst nicht auf erfahrene „Personaler“ verzichten, weshalb sie in der neuen Struktur vorrangig auf qualifizierte Karriere-Experten, etwa aus den Kreiswehrersatzämtern, setzt.

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Enge Kooperation mit Bundesagentur

Die Personalgewinnungsorganisation der Bundeswehr und die Bundesagentur für Arbeit (BA) kooperieren zudem. So ist etwa die Karriereberatung auch in BA-Liegenschaften präsent, offene Stellen werden über BA-Medien angezeigt, und es gibt Informationsveranstaltungen über den Arbeitgeber Bundeswehr für Beratungs- und Vermittlungskräfte der BA.

Um auch künftig genügend Bewerber für einen zeitlich befristeten Dienst in den Streitkräften gewinnen zu können, will die Bundeswehr auch zivilberufliche Aus- und Weiterbildungsangebote sowie verlässliche Anschlussperspektiven anbieten. Dabei will sich die Bundeswehr auf eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaft stützen. Für zivile Arbeitgeber ist das berufliche Potenzial ehemaliger Soldaten auf Zeit durchaus attraktiv.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Christian Minaty/ Frank Bötel


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