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„Nummer 5“ im Truppentest - Teil 1 (Sprechertext)

Hammelburg im Roboterfieber - Hightech in Unterfranken. 2006 und 2008 haben gezeigt, es ist noch ein langer Weg, bis „Nummer 5 lebt“. Trotzdem: Wo Soldaten in Gefahr sind, da sollen in Zukunft Bits und Bytes verstärkt zum Einsatz kommen.

Die ELROB 2010: Sie ist nicht nur Präsentationsfläche für die über 20 Aussteller, sondern auch Austragungsort verschiedener Wettkämpfe. Ein Team, das am Parcours Kampfmittelaufklärung teilnehmen wird, ist ELP aus Wuppertal. Vater und Sohn sind gemeinsam angereist. Mitgebracht haben sie den PackBot, einen sehr robusten EOD-Roboter, bei dem die Entwickler ganz bewusst auf alles Unnötige verzichtet haben.

Colin Weiss: „Das Fahrzeug wiegt insgesamt plus Akkus 25 Kilo, ist also sehr einfach aus dem Einsatzfahrzeug heraus in den Einsatz zu bringen. Startet innerhalb von einer Minute, sodass ich also vor Ort in der Gefahrenlage schnell das Fahrzeug einsetzen kann. Ich muss nur meine Fahrzeugtür öffnen, schmeiß den PackBot raus, mach die Tür wieder zu und kann unter Schutz weiterarbeiten.

Geworfen wird heute kein Roboter. Aber trotzdem: Die Anforderungen hier bei den Wettkämpfen in Hammelburg haben es in sich.

Oberstleutnant Gilow: „Die Teilnehmer sollen auf dem Kampfmittelaufklärungsparcours zeigen, dass sie eine vorgegebene Strecke absuchen können. Wir nehmen in einem ersten Teilstück die Maximalgeschwindigkeit auf. Dann haben wir mehrere unterschiedliche Munitionsarten auf der Strecke, die aufzufinden sind. Wir sind hier in dem Bereich Aufklärung, der mit der weitesten Entfernung ungefähr 650 Meter umfasst und aufgrund der Funkverbindung schon eine Herausforderung für die Teilnehmer ist.

Und dann geht es los für den kleinen PackBot. Aufgrund seines niedrigen Gewichts ist er ein echter Sprinter. Entsprechend schnell absolviert er den ersten Abschnitt.

Gesteuert wird der PackBot von Colin Weiss. Er sitzt in einem extra abgedunkelten Bereich. Eine klassische Sichtverbindung darf jetzt zu seinem Roboter nicht mehr bestehen, verlassen muss er sich auf seine Kameras. Die kommen jetzt im zweiten Teil des Parcours zum Einsatz. Der PackBot hat bisher alle versteckten Kampfmittel gefunden, doch die Probleme wird es erst später geben.

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Stand vom: 03.12.13


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