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ISAF-Kommandeur: Afghanen werden eigenständiger

Masar-i Scharif, 10.07.2012, n-tv.
Afghanische Armee und Polizei sind auf einem guten Weg zur vollen Übernahme der Sicherheitsverantwortung in ihrem Land. Das betont Generalmajor Erich Pfeffer, ISAF-Kommandeur für Nordafghanistan, im Interview mit dem Sender n-tv.

Pfeffer in Flecktarn vor Mikrofonen
Pfeffer: Die Übergabe ist machbar (Quelle: Bundeswehr/Kunze-Scheunemann)Größere Abbildung anzeigen

Die afghanischen Sicherheitskräfte arbeiten immer effektiver und gewinnen zunehmend mehr Eigenständigkeit“, so Pfeffer. Das Ziel, bis Dezember 2014 die internationalen Kampftruppen aus Afghanistan abzuziehen, sei daher erreichbar. In einigen Provinzen stünden ISAF-Kräfte bereits jetzt nur für den Notfall zur Unterstützung der Afghanen bereit.

Insgesamt hat sich laut Pfeffer die Sicherheitslage in der Nordregion Afghanistans deutlich verbessert: „Es gibt weniger Sprengfallen und auch keine koordinierten Angriffe mehr.“ Zudem sei das Verhältnis der deutschen Soldaten zur einheimischen Bevölkerung gut, auch weil die Truppe Rücksicht auf die Kultur des Landes nehme.

Gravierende Ausrüstungsdefizite sieht Pfeffer, der für 162.000 Quadratkilometer afghanischen Gebiets und circa 11.000 Soldaten der ISAF verantwortlich ist, nicht: „Ich habe zurzeit alles, was ich hier brauche.“

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Stand vom: 11.07.12 | Autor: Frank Bötel


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