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Der Hubschrauberpilot

Hauptmann Björn H. ist Pilot eines CH-53-Hubschraubers. Vom nordafghanischen Masar-i Scharif aus fliegt der Offizier zusammen mit seiner Besatzung Transport- und Rettungsmissionen bei der ISAF.

Björn H. stehend, im Hintergrund ein Hubschrauber
Björn H. hat seinen Traum vom Fliegen wahr gemacht (Quelle: Steffen Maluche)Größere Abbildung anzeigen

Schon als Kind wollte er später einmal unbedingt fliegen. Sein Vater war Phantomjet-Pilot der Bundeswehr. So kam H. schon in jungen Jahren in Berührung mit der Militärfliegerei. Die Schulferien verbrachte er mit Praktika im technischen Bereich, freundete sich immer mehr mit dem Gedanken an, Pilot bei der Bundeswehr zu werden.

Gleich mehreren Prüfungen musste er sich unterziehen, um die Eignung für den fliegerischen Dienst zu erhalten und um die Eignungsfeststellung für die Offiziersausbildung zu bestehen. Sein Ziel war es, Jet-Pilot zu werden – genau wie sein Vater.

Mit allen bestandenen Prüfungen gewappnet, begann H. schließlich seinen Dienst bei der Bundeswehr. Wie alle Soldaten absolvierte er zunächst die allgemeine Grundausbildung und trat anschließend die Ausbildung zum Offizier an der Offiziersschule der Luftwaffe an. Bald stellte sich jedoch heraus, dass er die fliegerische Ausbildung bei der Luftwaffe nicht beginnen konnte, da zu viele Pilotenanwärter eingestellt worden waren. Stattdessen bot man H. an, Hubschrauber-Pilot bei den Heeresfliegern zu werden.

Eine weitere Eignungsfeststellung für den fliegerischen Dienst beim Heer folgte; sogar die komplette Offiziersausbildung des Heeres musste H. zusätzlich absolvieren. Die fliegerische Ausbildung machte H. zunächst auf Schulhubschraubern bei der Heeresflieger-Waffenschule in Bückeburg. 2007 ging er zum Mittleren Transporthubschrauberregiment 25 nach Rheine. Weitere sechs Monate Ausbildung auf dem Transporthubschrauber CH-53 folgten. 2009 erwarb H. den fliegerischen Status „Mission Ready“ für den Afghanistan-Einsatz.

2012 leistete Hauptmann Björn H. bereits seinen fünften Auslandseinsatz. In Afghanistan fliegt er verwundete Soldaten oder transportiert Personal oder Material. Seinen Wechsel zu den Heeresfliegern bereut der Offizier keineswegs. Gerade die Rettungseinsätze, bei denen er unmittelbar helfen kann, machen H. stolz.

Sein Ziel ist es, so lange und so oft wie möglich fliegen zu können. Das war eben schon als Kind sein sehnlichster Wunsch. Dafür nahm er auch die lange Ausbildung gerne in Kauf. Seinen nächsten Einsatz hat H. schon im Kalender: Im September bereits wird er seinen sechsten Einsatz in Afghanistan leisten.

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Sein Weg

Einstieg

Allgemeine Grundausbildung

4.-12. Monat

Offizierausbildung der Luftwaffe

im 2. Jahr

Offizierausbildung des Heeres

im 3.-4. Jahr

Fliegerische Ausbildung auf Schulhubschaubern

im 5. Jahr

Ausbildung auf dem Transporthubschrauber CH-53

im 5.-7. Jahr

weitere Ausbildung auf CH-53 „Mission Ready“ für Afghanistan

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Stand vom: 31.07.12 | Autor: Steffen Maluche


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