Nordafghanistan: Vermutlicher Sprengstoffanschlag auf deutsche ISAF-Kräfte in der Provinz Kundus (Aktualisierung)
Kundus/Berlin, 29.04.2012, Einstellzeit: 15.50 Uhr.
Am 29. April um 10.58 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit wurde eine deutsche Patrouille circa 15 Kilometer westlich von Kundus vermutlich durch einen Sprengstoffanschlag angegriffen.

Während des Marsches der Patrouille aus dem Raum Nawabad nach Kundus wurde unter einem Fahrzeug vom Typ Dingo 2 eine Stichflamme festgestellt, die vermutlich durch einen improvisierten Sprengsatz verursacht wurde.
Es wurden keine deutschen Soldaten verwundet und es entstanden keine Materialschäden.
Die Anschlagstelle wird zur Zeit gesichert und untersucht. Luftaufklärung ist zur Unterstützung ebenfalls eingesetzt.
Der Vorfall ist noch nicht abgeschlossen.
Stand: 15.38 Uhr
Aktualisierung – Stand: 30. April, 10.00 Uhr
Nach dem Eintreffen von deutschen Unterstützungskräften und spezialisierten Kräften für die Beseitigung und Räumung von Kampfmitteln wurde der Anschlagsort abschließend untersucht. Hierbei wurde festgestellt, dass es sich um einen Anschlag mit einem improvisierten Sprengsatz gehandelt hat.
Die beteiligten deutschen ISAF-Kräfte haben danach ihren Auftrag fortgesetzt und befinden sich im Polizeidistrikthauptquartier in Chahar Darah, circa 10 Kilometer westlich von Kundus.
Der Vorfall ist abgeschlossen.
Einstellzeit: 11.05 Uhr
Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr
