Nordafghanistan: Schießunfall in der Provinz Baghlan, zwei deutsche ISAF-Soldaten verletzt (Aktualisierung)
Berlin/Baghlan, 05.01.2013, Einstellzeit: 18.55 Uhr.
Am 5. Januar, um 9.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit (13 Uhr Ortszeit) wurden während einer Schießausbildung verbündeter Streitkräfte circa 15 km südostlich von Pol-i Khomri zwei deutsche ISAF-Soldaten, fünf US-Soldaten sowie ein afghanischer Sprachmittler verletzt.

Die beiden deutschen und ein amerikanischer Soldat wurden im Lufttransport zur weiteren medizinischen Behandlung ins Einsatzlazarett nach Masar-i Scharif verlegt. Die anderen Verletzten werden in einem Außenstützpunkt in der Nähe des Unfallortes medizinisch versorgt.
Der Zustand der beiden verletzten deutschen Soldaten ist stabil. Es besteht keine Lebensgefahr. Die Soldaten haben ihre Angehörigen in Deutschland persönlich informiert.
Der Sachverhalt des Schießunfalls wird derzeit untersucht. Der Vorfall ist noch nicht abgeschlossen.
Stand: 18.10 Uhr
Aktualisierung, 8. Januar, 18.30 Uhr
Die beiden durch den Schießunfall verletzten deutschen Soldaten werden am 09. Januar das Einsatzland verlassen und mit einem Routineflug nach Deutschland fliegen.
Der Schießunfall ereignete sich bei einer Ausbildung mit Mörsern, die von NATO - Streitkräften geleitet wurde.
Der Sachverhalt wird untersucht.
Einstellzeit: 18.45 Uhr
Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

