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Afghanistan: Angriffe mit versteckten Sprengladungen (2. Aktualisierung)

Berlin/Kundus, 04.05.2011, Einstellzeit: 17.55 Uhr.
Am 3. Mai wurde um 15.40 Uhr Ortszeit (13.10 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) eine deutsche Patrouille 14 Kilometer nordwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kundus mit einem improvisierten Sprengsatz gegen ein Fahrzeug des Typs Dingo angegriffen.


Karte von Afghanistan

Die deutschen Feldlager im Norden Afghanistans (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

20 Minuten später wurde ein weiteres Fahrzeug des Typs derselben im Raum operierenden Patrouille mit einem improvisierten Sprengsatz angegriffen und ebenfalls beschädigt. Ein dritter gleichartiger Angriff erfolgte weitere 25 Minuten später.

Bei den drei Angriffen wurden insgesamt drei Soldaten leicht verwundet. Die verwundeten Soldaten sind zwischenzeitlich zur weiteren Behandlung im Feldlager zurück. Die Bergung der Fahrzeuge ist eingeleitet.

Stand: 17.40 Uhr

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

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Aktualisierung: 4. Mai, 17.15 Uhr

Bei der am 3. Mai erfolgten Anschlagserie gegen eine deutsche Patrouille mit improvisierten Sprengsätzen wurden 14 Kilometer nordwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kundus entgegen erster Meldungen nicht drei sondern zwei deutsche Soldaten und ein afghanischer Sprachmittler leicht verwundet.

Die verwundeten Soldaten sind nach medizinischer Versorgung ebenso wie der afghanische Sprachmittler zwischenzeitlich wieder bei ihren Einheiten.

Die zum Teil stark beschädigten Fahrzeuge wurden geborgen. Zwei betroffene Fahrzeuge vom Typ Dingo sind bereits in der vergangenen Nacht zurück ins PRT Kundus verbracht worden, der ebenfalls beschädigte Transportpanzer Fuchs wird zur Zeit nach Kundus transportiert. Alle beteiligten Kräfte waren über Nacht in das Feldlager Kundus zurückgekehrt und setzten heute ihren Auftrag im Operationsgebiet fort.

Im Nachgang der Anschlagsserie vom 3. Mai meldeten sich heute weitere fünf Soldaten in der Sanitätseinrichtung des PRT Kundus. Nach ambulanter Behandlung befinden sich drei von ihnen wieder bei ihren Einheiten, zwei werden zur weiteren Diagnostik und Behandlung nach Masar-i Scharif verbracht. Es besteht keine Lebensgefahr.

Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

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Aktualisierung 10. Mai, 16 Uhr

Im Nachgang zu den IED-Anschlägen vom 3. Mai haben sich zwei weitere Soldaten im Rettungszentrum Kundus mit leichten Verletzungen gemeldet. Diese beiden Soldaten wurden nach eingehender Untersuchung inzwischen in ihre Einheiten entlassen.

Damit sind bei diesem Anschlag insgesamt neun deutsche Soldaten und ein afghanischer Sprachmittler leicht verwundet worden. Der Vorfall ist abgeschlossen.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: Presse- und Informationsstab BMVg


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