Afghanistan: Sprengstoffanschlag nahe Kundus (2. Aktualisierung)
Berlin/Kundus, 18.03.2011, Einstellzeit: 12.45 Uhr.
Am 18. März um 7.10 Uhr mitteleuropäischer Zeit (10.40 Uhr Ortszeit) wurde eine ISAF-Patrouille circa neun Kilometer nordwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kundus durch einen Sprengstoffanschlag angegriffen.
- Aktualisierung – Stand: 18. März, 16 Uhr
- 2. Aktualisierung – Stand: 20. März, 19 Uhr (Abschlussmeldung)

Bei der Explosion des Sprengsatzes (Improvised Explosive Device, IED) wurde ein ISAF-Fahrzeug getroffen und beschädigt.
Vier ISAF-Soldaten, darunter ein deutscher Soldat sowie ein afghanischer Sprachmittler, wurden verwundet und unmittelbar nach dem Anschlag mit einem Rettungshubschrauber in das Rettungszentrum des PRT Kundus zur weiteren ärztlichen Versorgung gebracht.
Stand: 11.30 Uhr
Aktualisierung – Stand: 18. März, 16 Uhr
Alle Verwundeten wurden inzwischen von Kundus in das Rettungszentrum des deutschen Feldlagers in Masar-i Scharif gebracht und werden dort momentan medizinisch versorgt.
Der schwer verwundete deutsche Soldat befindet sich in stabilem Zustand. Eine Rückführung nach Deutschland ist geplant.
Die Angehörigen des Soldaten wurden informiert.
Einstellzeit: 17.50 Uhr
2. Aktualisierung – Stand: 20. März, 19 Uhr (Abschlussmeldung)
Der schwer verwundete deutsche Soldat ist heute nach Deutschland verlegt worden. Er landete mit einem MedEvac-Airbus um 16.54 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Stuttgart und wurde um 18.17 Uhr mitteleuropäischer Zeit zur weiteren Behandlung im Bundeswehrkrankenhaus Ulm stationär aufgenommen.
Der Zustand des Soldaten ist stabil. Es besteht keine Lebensgefahr.
Einstellzeit: 21.25 Uhr
Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr
