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2. Juni: Sprengstoffanschlag in Baghlan – die Ereignisse

Collage: Deutsche Flagge auf Halbmast
Wieder Trauer im deutschen Feldlager (Quelle: Bundeswehr/Houben)

Am 2. Juni wurde bei einem Sprengstoffanschlag ein deutscher Schützenpanzer des Typs Marder angesprengt. Bei dem Angriff in der afghanischen Provinz Baghlan südlich von Kundus fiel ein 23-jähriger Oberstabsgefreiter der Panzerbrigade 21 „Lipperland“ aus dem Standort Augustdorf in Nordrhein-Westfalen. Fünf weitere Soldaten der Brigade wurden teils schwer verwundet.

Gedenken

Collage: Trauerkennung mit zerbrochenen Marken und Trauerzeremonie in der Heilig-Kreuz-Kirche

Detmold: Trauer um einen jungen Soldaten

Wieder mussten Angehörige, Bundeswehr und Öffentlichkeit von einem Soldaten Abschied nehmen, der in Afghanistan fiel. Alexej Kobelew wurde nur 23 Jahre alt.


Angetretene Soldaten in Camp Marmal gedenken ihres gefallenen Kameraden

Gedenken der Kameraden in Afghanistan

Wieder mussten die Soldaten in Afghanistan mit einer Trauerfeier Abschied von einem Kameraden nehmen. Der 23-Jährige war am 2. Juni bei einem Sprengstoffanschlag in der Provinz Baghlan gefallen.


Collage: Trauerkennung mit zerbrochenen Marken und Soldaten auf einem Flugfeld, die einen Sarg tragen

Traurige Ankunft aus Afghanistan

Der am 2. Juni bei einem Sprengstoffanschlag in Afghanistan getötete Soldat wurde am Abend des 4. Juni in die Heimat überführt. Auf dem Flughafen Köln-Wahn nahmen ihn seine Kameraden in Empfang.


Verwundete

Eingangsbereich des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz

Zustand der Verwundeten: Aktualisierung vom 16. Juni

Der Zentrale Sanitätsdienst der Bundeswehr informiert über den Zustand der Verwundeten aus Afghanistan.


Collage: Collage: Trauerkennung mit zerbrochenen Marken und Notarztwagen neben Flugzeug

Verwundete zurück in Deutschland

Am 2. Juni wurden fünf Soldaten der Panzerbrigade 21 aus dem Standort Augustdorf bei einem Sprengstoffanschlag in der afghanischen Provinz Baghlan teils schwer verwundet. Vier von ihnen sind nun wieder in Deutschland.


Chronologie

Collage: Zerbrochene Erkennungsmarke auf einer Einsatzuniform und Rahmen

Sprengstoffanschlag auf deutsche ISAF-Kräfte in der Provinz Baghlan (4. Aktualisierung)

Am 2. Juni gegen 7.24 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (9.54 Uhr Ortszeit) wurde auf deutsche ISAF-Kräfte etwa 36 Kilometer südlich von Kundus ein Sprengstoffanschlag verübt.


ISAF-Abzeichen an einer Uniform

Gewalt und Anschläge in Afghanistan – eine Chronologie der jüngsten Ereignisse

Im Mai und Juni dieses Jahres sind bei Anschlägen und Angriffen auf die Bundeswehr in Afghanistan drei deutsche Soldaten gefallen, mehrere wurden verwundet. Zuvor kam es zu gewalttätigen Demonstrationen in Talokan. bundeswehr.de fasst hier die Ereignisse in einer Chronologie zusammen.


Hintergründe

Verletzter Soldat auf Trage wird von Sanitätssoldaten über Flugfeld getragen

Die Rettungskette

Die Versorgung kranker, verletzter und verwundeter Soldaten im Einsatz wird durch die sogenannte Rettungskette sichergestellt. Bei ihr greift ein Glied in das nächste.


Weitere Themen

Mutter liest ihrer Tochter eine Geschichte vor

Soldatenfamilien zwischen Bangen und Hoffen

Als Ehefrau eines Soldaten im Einsatz und Mutter einer dreijährigen Tochter erlebt Audrey nach einem Anschlag in Afghanistan am 18. Februar Stunden der Angst. Die Ungewissheit, ob ihr Mann verletzt oder getötet wurde, ist unerträglich.


Frau mit Kind winkt ihrem Mann zum Abschied – Link zur Familie und Einsatz

Partner im Einsatz – Ernstfall für die Familie

Weltweit sind rund 6.200 Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland im Einsatz. Ihre Familien bleiben in der Heimat zurück – mit ihren Sorgen, Ängsten aber auch Hoffnungen. Doch es gibt Unterstützung.


Ein Waldweg zwischen grünen Bäumen durch die ein Lichtkegel der Sonne durchscheint

Schritte in den Neuanfang (Teil 1)

Vor gut einem Jahr war es, als bei den sogenannten Karfreitagsgefechten in Afghanistan drei deutsche Soldaten fielen. Unter den Gefallenen war auch Martin Augustyniak. Er hinterließ seine Frau Natela und seinen heute fünf Jahre alten Sohn Remo. Die beiden müssen seither allein zurechtkommen. Es ist schwer, aber sie schaffen es.


Porträt von einer, die die Hände vor ihrem Gesicht hält

Tod, Todesnachricht und Trauer

Nicht erst durch den Einsatz in Afghanistan ist der Beruf des Soldaten mit dem Risiko des Sterbens besonders verbunden. Seit Gründung der Bundeswehr haben mehr als 3.100 Soldaten und zivile Mitarbeiter in Ausübung ihres Dienstes ihr Leben gelassen. Aspekte eines häufig verdrängten Themas.



Weitere Informationen

Weiterführende Links

Engagement in Afghanistan

Öffnet www.afghanistan.bundesregierung.de im neuen Fenster

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Stand vom: 14.08.12


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