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Traurige Ankunft aus Afghanistan

Köln, 04.06.2011.
Der am 2. Juni bei einem Sprengstoffanschlag in Afghanistan getötete Soldat wurde am Abend des 4. Juni in die Heimat überführt. Auf dem Flughafen Köln-Wahn nahmen ihn seine Kameraden in Empfang.

Collage: Trauerkennung mit zerbrochenen Marken und Soldaten auf einem Flugfeld, die einen Sarg tragen

Empfang des Sarges am militärischen Teil des Flughafens (Quelle: Bundeswehr/Kazda)Größere Abbildung anzeigen

Der 23-jährige Oberstabsgefreite stammt aus Nordrhein-Westfalen und war Angehöriger der Panzerbrigade 21 aus dem Standort Augustdorf.

Der Anschlag ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen, 36 Kilometer südlich von Kundus in der Provinz Baghlan in Nordafghanistan. Dabei wurde ein Schützenpanzer Marder 1A5 angesprengt. Fünf Soldaten wurden verwundet. Vier der Verwundeten wurden am Freitag, 3. Juni, nach Deutschland ausgeflogen und zur weiteren Behandlung in das Bundeswehrkrankenhaus nach Koblenz gebracht.

Die Soldaten gehörten zur 2. Kompanie des Ausbildungs- und Schutzbataillons Masar-i Scharif, das im OP North in der Nähe von Pol-i Khomri im sogenannten Khandahari-Gürtel eingesetzt ist. Am Tag des Anschlages hatte die verstärkte Kompanie den Auftrag, entlang einer Hauptverbindungsstraße nach Sprengfallen zu suchen, um die Sicherheit weiterer eigener Fahrzeuge zu gewährleisten.

Einzelheiten zur Trauerfeier werden noch bekannt gegeben.

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Stand vom: 03.12.13


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