Kosovo: Zwei deutsche Soldaten erlitten Schussverletzung (Aktualisierung)
Berlin/Mitrovica, 01.06.2012, Einstellzeit: 12.30 Uhr.
Am 1. Juni gegen 9.30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit wurden zwei Soldaten des deutschen Einsatzkontingents KFOR im Rahmen einer Operation zur Räumung einer Straßensperre an einem Kontrollpunkt nördlich von Mitrovica im Norden des Kosovo durch Schüsse verletzt.

Dabei erlitt ein Soldat nach jetzigem Kenntnisstand eine Verletzung am Oberarm und befindet sich zur weiteren Behandlung in einem Lazarett im Feldlager Bondsteel. Der zweite Soldat erlitt eine Verletzung am rechten Ohr und verblieb nach sanitätsdienstlicher Versorgung vor Ort.
Der Vorgang ist noch nicht abgeschlossen.
Stand: 12.15 Uhr
Aktualisierung: 22.25 Uhr
Um 15.15 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) wurde die KFOR Operation nach Räumung der Straßensperre abgeschlossen.
Der am Oberarm verwundete Soldat ist nach Erstbehandlung im Lager Bondsteel in das deutsche Feldlazarett in Prizren verlegt worden. Eine Repatriierung dieses Soldaten ist für die nächsten 24 Stunden vorgesehen. Er wird seine Angehörigen selbst informieren.
Der Soldat mit der Verletzung am rechten Ohr informierte seine Angehörigen selbst und hat mit allen an der Räumung der Straßensperre beteiligten Kräften in das Feldlager Nothing Hill verlegt.
Der deutsche KFOR Befehlshaber Generalmajor Erhard Drews rechnet mit einer Beruhigung der Lage im Verlauf der nächsten Stunden.
Der Vorgang ist abgeschlossen.
Einstellzeit: 22.30 Uhr
Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr
