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Top-Studium bei der Bundeswehr – Teil 1 (Sprechertext)

Hamburg – München. Großstädte – Weltstädte. Zugleich Standorte wissenschaftlicher Ausbildung auf höchstem Niveau. Helmut Schmidt entschied während seiner Amtszeit als Verteidigungsminister, dass Offiziere ein wissenschaftliches Studium absolvieren sollten. Die aktuelle Hochschulreform bringt zwei europaweit anerkannte Abschlüsse: den Bachelor und den Master. Die Chancen innerhalb wie außerhalb der Streitkräfte sind unverändert gut.

Folgende Studiengänge und Fakultäten bietet die Uni Hamburg.

Ein Ehemaliger aus heutiger Sicht.

Andreas Goldbohm: „Ja, es gehörte zur militärischen Ausbildung dazu und war ein Teil der Motivation überhaupt zum Bund, also zur Bundeswehr, damals zu gehen. Einmal den militärischen Bereich, aber auch das Studium mitzunehmen, um sich weiter eben letztendlich auch nach dem Abitur eine Ausbildung zu verschaffen.

Student: „Ein ganz großer Vorteil an den Bundeswehr-Universitäten ist auch: Wir haben hier eine wirklich sehr gute Infrastruktur. Wir sind sehr gut ausgestattet. Und natürlich ist es auch ein Vorteil, dass ich während des Studiums weiter mein Gehalt bekomme.

Ein Vorteil von vielen. Was bedeutet nun die Hochschulreform für das Studium und die Prüfungen?

Professor Beckmann: „Also das wesentliche Kennzeichen der neuen modularisierten Studiengänge zum Bachelor of Science und Master of Science ist die Modularisierung, das heißt Lehrveranstaltungen werden zu Gruppen mit entweder thematisch oder methodisch innerem Zusammenhang zusammengefasst in sogenannten Modulen.

In diesen Modulen wird auch studienbegleitend geprüft und die Gesamtnote ergibt sich dann als Durchschnitt der absolvierten Modulleistungen. Das heißt wir haben keine Abschlussprüfungen mehr, wie früher in den Diplomstudiengängen, zu denen ganz bestimmte Leistungen punktuell abgefragt wurden, sondern wir haben im Grunde jetzt ein studienbegleitendes Prüfungssystem, was auch bedeutet, dass die nächste Prüfung nie weiter als 70 Tage entfernt ist.

Den Bachelor erreicht man mit 180 sogenannten Credit Points. Der Master, darauf aufbauend, erfordert weitere 120 Leistungspunkte.

Ralf Klädtke: „Das Studium bei der Bundeswehr ist eine hervorragende Vorbereitung auf die Wirtschaft, da man dort innerhalb kürzester Zeit lernt, sprich in dreieinviertel bis vier Jahren, sein Studium konzentriert durchzuführen. Und eine bessere Vorbereitung gibt es nicht.

Das Studium ist nun modular aufgebaut. Der Stoff wird in Lehrveranstaltungen, Vorlesungen, Seminaren, Laboren oder Praktika zu einem thematischen Block zusammengefasst, zeitlich und inhaltlich präzise abgestimmt. Hervorzuheben sind der hohe Praxisbezug und die enge Zusammenarbeit mit der Industrie.

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Stand vom: 08.05.12


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