Sie sind hier: Startseite > Multimedia > Videoarchiv > Allgemeines > Beiträge 2011 > Der erste Tag - Teil 2 (Sprechertext)

Der erste Tag - Teil 2 (Sprechertext)

Schlange stehen muss Michael Stolzke heute nicht. Als Kommandeur des Dritten Luftwaffenausbildungsregiments trägt er die Verantwortung für drei Grundausbildungskompanien. Um die Zukunft seiner Soldaten ist dem Oberstleutnant aber nicht bange.

Oberstleutnant: „Natürlich wird es auch nach Aussetzung der Wehrpflicht noch einen Bedarf ein Grundausbildungen geben. So dass ich zuversichtlich bin, dass unsere Grundausbildungseinheiten auch befüllt werden. Wenn ich den Standort Germersheim betrachte, kann ich sagen, da wir auch die einsatzvorbereitende Ausbildung für Luftwaffe zentral hier in Modulform durchführen, was ja unser zweites Standbein ist, bin ich sehr zuversichtlich, dass der Standort Germersheim auf relativ sicheren Füßen steht.

Zurück in die 10. Kompanie. Hier treffen wir Oberfeldwebel Norman Lösch. Er ist Gruppenführer und das schon seit mehr als drei Jahren. Aus Erfahrung weiß er, dass militärische Ansprache am ersten Tag eher kontraproduktiv ist.

Oberfeldwebel: „Klar, da muss man ein bisschen, trotz militärischer Vorgesetzte, auch in der Form einfühlsamer sein. Um denen ganz einfach auch den ersten Stress zu nehmen. Nichtsdestotrotz: klar nach außen hin, wir wollen uns hier nicht zum Hampelmann machen. Das ist das Militär, so wollen wir hier auch auftreten.

Flieger Betsch kommt gerade in seiner Stube an. Ein bisschen ungewohnt sieht es hier schon aus, gar nicht wie bei Muttern. Seine Kameraden sind gerade nicht da. Doch das wird sich ändern: Mit vier Kameraden wird er die Stube in den nächsten zwei Monate teilen. Und das obwohl er Luftlinie kaum einen Kilometer von der Kaserne entfernt wohnt. Doch auch das nimmt der Hobbyfußballer sportlich.

Bentsch: „Ist doch auch schön von zuhause wegzukommen, oder? Ja, doch. Also, ich sehe das jetzt nicht so eng, muss ich jetzt ehrlich sagen. Am Wochenende darf man ja jetzt nach Hause. Da habe ich es am günstigsten, am besten wahrscheinlich getroffen. Von daher mache ich mir eigentlich nicht so die Gedanken, dass es jetzt so schlimm sein wird.

Schlimm ist es auch nicht, sein Bett mal selber zu machen. Schließlich sind die restlichen Bewohner von Stube 205 nun auch schon da. Noch sind sie Unbekannte, bald schon Kameraden. Die nächsten zwei Monate ist Teamwork gefragt – und das sicherlich nicht nur beim Bettenbau.

nach oben


FußFzeile

nach oben

Stand vom: 03.12.13


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.multimedia.videoarchiv.allgemeines.beitraege_2011&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB170000000001%7C8D29M6816INFO