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Gemeinsamer Einsatz, nachhaltiger Erfolg (Sprechertext)

Februar 2011, irgendwo in der Provinz Baghlan – neben Kundus das wichtigste Operationsgebiet der Bundeswehr. Die deutschen Soldaten sind bis in die äußeren Bereiche vorgedrungen. Auch hier unterstützen sie die afghanische Armee und Polizei im Kampf gegen die Taliban. Die Sicherheitskräfte können jetzt hier zum ersten Mal Präsenz zeigen. Die Provinz gilt als eine Hochburg der Aufständischen in Afghanistan.

Afghanischer Soldat: „Die Deutschen haben gute Arbeit geleistet bei den gemeinsam geplanten Operationen. Wir haben hier viel in der Provinz durchgeführt. Wir waren in drei verschiedenen Städten, und wir haben viel erreicht. Die Deutschen waren dabei eine große Hilfe.

Die afghanischen und internationalen Truppen haben ihre Präsenz in Baghlan immer weiter ausgedehnt – zu einem Gebiet fast so groß wie die Stadt Köln. Auch dieses Dorf haben die Aufständischen verlassen. Irgendwo in den Bergen oder in Pakistan sollen sie jetzt sein. Zu direkten Kampfhandlungen kam es schon seit Dezember nicht mehr. Doch die Ruhe trügt, sicher ist die Gegend nicht.

Afghanischer Bürger: „Wenn die afghanische Armee nicht hier in der Gegend ist, werden die Taliban schnell zurückkommen. Solange die Armee hier ist, werden die Taliban nicht zurückkommen können.

Der OP North, der größte Stützpunkt der ISAF-Truppen in der Region. Von hier aus überblicken Bundeswehr und Afghanen das Gelände und gewährleisten die Sicherheit in der Provinz. Die Erfolge nachhaltig machen –das ist das Ziel in Afghanistan und auch hier in Baghlan.

Major: „Wir haben sehr intensiv versucht, in diesem Winter in den Gebieten, die wir freigekämpft haben, die Sicherheitsinfrastruktur zu verbessern. Das heißt gerade auch der Bau von sogenannten Combat Outposts. Also Außenposten, die auch sicherstellen sollen, dass insbesondere die afghanischen Sicherheitskräfte präsent im Raum sind, und damit ist den Aufständischen dann auch verwehrt, sich zurück in den Raum zu drängen.

Die befreiten Gebiete nicht wieder verlieren, das wird für die Bundeswehr und die afghanischen Partner eine Herausforderung der nächsten Monate.

Major: „Das Frühjahr wird jetzt entscheidend sein, zu sehen, ob das, was erreicht worden ist, auch nachhaltig ist.

Der Frühling und Sommer sind die gefährlichsten Jahreszeiten im Land. Und auch dann steht die Bundeswehr bereit, um die umkämpften Gebiete nicht wieder aus der Hand zu geben.

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Stand vom: 03.12.13


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