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Der Boxer in Afghanistan (Sprechertext)

Es bedarf schon einer Antonov 124, um den Boxer von Deutschland nach Afghanistan zu bekommen. Anfang August dieses Jahres gingen die ersten Transportfahrzeuge der Bundeswehr vom Flughafen Leipzig/Halle nach Masar-i Scharif. Für den Transport durch die Luft müssen die bis zu 33 Tonnen schweren Vierachser im Laderaum der russischen Transportmaschine gut gesichert werden. Doch die Verladeprofis gehen gemeinsam mit der russischen Besatzung gewissenhaft vor, damit Mensch und Material heil am Zielort ankommen.

Im Einsatzland erwarten den Boxer und seine Besatzung unter anderem Staub und heiße Temperaturen. Trotz des Klimas müssen ab und zu Soldaten absitzen, was erleichtert wird durch die neue Heckklappe.

Soldat: „Die Rampe macht es extrem viel schneller, und es ist wirklich problemlos abzusitzen. Genauso wieder beim Aufsitzen.

Dieser Boxer, in der Version Gruppentransporter, ist unter anderem ausgestattet mit einer 40-Millimeter Granatmaschinenwaffe und neuestem Panzerschutz.

Soldat: „Ich fühle mich auf jeden Fall sicherer. Mit der Bewaffnung, die drauf ist, auch auf jeden Fall.

Soldat: „Ich bin absolut von der Schutzklasse des Autos überzeugt. Es ist mit das Beste, was hier gerade rumfährt, was wir haben.

Die Waffenanlage war zwar schon vorhanden, ist trotzdem auf dem aktuellen Stand.

Soldat: „Wir haben einen Laser-Entfernungsmesser. Das heißt, wenn ich irgendein Ziel aufkläre, laser ich das sofort an, und die Waffenanlage richtet sich dann automatisch dort hin. Ich bin nachtkampffähig, durch mein Wärmebildgerät.

Der Boxer ist knapp acht Meter lang, drei Meter breit und 2,5 Meter hoch. Der Vierachser verfügt über ein vollautomatisches 7-Gang-Lastschaltgetriebe. Die Einzelradaufhängung erlaubt sowohl schnelles Fahren auf Straßen wie auch ein exzellentes Verhalten bei Geländefahrt.

Der hintere Kampfraum bietet Luken für einen G 36-Schützen, einen weiteren mit Granatwerfer, einen MG-Schützen, sowie einen Scharfschützen mit dem G 3 mit Zielfernrohr. Drei weitere Soldaten, wie der stellvertretende Kommandant, sitzen unten im Innenraum.

Der Boxer ist mit modernster Technik ausgestattet. Mit dem Boxer hat die Bundeswehr eines der modernsten und vielseitigsten Fahrzeuge weltweit im Einsatz. Denn den Boxer soll es nicht nur in der infanteristischen Version, sondern zum Beispiel auch als Sanitäts-, Gefechtsstand und Führungsvariante geben.

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Stand vom: 03.12.13


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