Das Ehrenmal der Bundeswehr
Rund 3.200 militärische und zivile Angehörige der Bundeswehr haben seit ihrer Gründung während der Ausübung ihres Dienstes ihr Leben verloren. Mit dem Ehrenmal in Berlin wurde ein zentraler Ort des Gedenkens geschaffen.
-
Im Ehrenmal der Bundeswehr auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums in Berlin wird der im Dienst für die Bundesrepublik Deutschland gestorbenen Bundeswehrangehörigen gedacht.
Größere Abbildung anzeigen -
Das Ehrenmal steht an der Grundstücksgrenze des Verteidigungsministeriums. Eine verschiebbare Wand ermöglicht den freien Zugang für die Öffentlichkeit.
Größere Abbildung anzeigen -
Auf Initiative des früheren Verteidigungsministers Franz Josef Jung hin wurde das Ehrenmal von 2008 bis 2009 errichtet. Alle Toten der Bundeswehr werden hier namentlich genannt.
Größere Abbildung anzeigen -
Das Bronzekleid des Ehrenmals besteht aus ausgestanzten Umrissen der Erkennungsmarke, die jeder Soldat trägt. Die halbe Erkennungsmarke ist Sinnbild für den Getöteten.
Größere Abbildung anzeigen -
Die Anordnung der Erkennungsmarken bildet einen Code nach dem Morsealphabet: den Eid der Zeit- und Berufssoldaten, das Gelöbnis der Wehrdienstleistenden sowie den Amtseid der Angehörigen der Wehrverwaltung.
Größere Abbildung anzeigen -
Raum der Stille. Scheinbar herausgeschoben, ragt eine Platte aus der Bodenebene. Sie steht für das Leben der Hinterbliebenen, das durch den Tod aus den Fugen geraten ist.
Größere Abbildung anzeigen -
Auf der Plattform können Blumen, Erinnerungsstücke und Kränze hinterlassen werden. Bei offiziellen Anlässen finden feierliche Kranzniederlegungen statt.
Größere Abbildung anzeigen -
Auf der gegenüberliegenden Seite eine goldene Wand mit Inschrift: „Den Toten unserer Bundeswehr für Frieden, Recht und Freiheit“
Größere Abbildung anzeigen




