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Das erste Mobilitätszentrum im Auslandseinsatz

Rajlovac, 10.03.2006.
Am 10. März wurde im Feldlager Rajlovac (Bosnien und Herzegowina) der erste ausländische Stützpunkt der BwFuhrparkService GmbH offiziell eröffnet.

SchlüßelübergabeLupe

(von links) Oberst Detlef Holger Müller, Jan Rakowski, Dr. Jürgen Kieschoweit, Flotillenadmiral Jens Kronisch (Quelle: PIZ EUFOR)

In Deutschland habe man mit der BwFuhrparkService GmbH viel erreicht, so Flottillenadmiral Jens Kronisch, der Chef des Stabes des Einsatzführungskommandos. Seit Aufnahme der Geschäftstätigkeit am 12. Juni 2002 reduzierte die BwFuhrparkService GmbH das Durchschnittsalter ungepanzerter Pkw von 8,7 Jahren auf 1,5 Jahre. Es sei gelungen, die Anzahl der Ausfalltage von 36 auf 2 pro Jahr zu senken.

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Militärische Ressourcen entlasten

Diese positiven Errungenschaften sollen nun auf auf jene Teile des Auslandseinsatzes übertragen werden, die es von den Rahmenbedingungen her gestatten. Durch Entlastungen sollen militärische Ressourcen für andere Aufgaben freigesetzt werden. Die Wirtschaft in Bosnien und Herzegowina werde dabei mit Aufträgen unterstützt.

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Wie es läuft

Bis zum 30. Juni 2006 sollen alle Mobilitätsdienstleistungen angeboten werden, die auch im Heimatland zur Verfügung stehen. Das Kontingent, also der Kunde, zahlt für die Inanspruchnahme der Mobilitätsdienstleistungen eine "Einsatzmiete". Diese beinhaltet die Finanzierungs-, Management- und Überführungskosten. Alle Wartungs- und Reparaturkosten werden ohne Aufschlag direkt abgerechnet. Das macht die tatsächlichen Kosten transparent. Im German Forces Mobility Center (GFMC) wird ein Pannen- und Bergungsdienst für die Fahrzeuge aufgebaut. Für die Funktionen als Disponenten, Dolmetscher, Kraftfahrer und technisches Fuhrparkpersonal wird einheimisches Personal eingestellt. Instandsetzungsarbeiten werden von örtlichen Vertragsfirmen in Sarajevo und Mostar durchgeführt.

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Einsatz vor Wirtschaftlichkeit

"Das zentrale Ziel unseres Engagements ist eine sichere und wirtschaftliche Leistungserbringung. ...Wir sind uns der Tatsache sehr bewusst, dass dabei Einsatzerfordernisse vor betriebswirtschaftlichen Überlegungen stehen müssen.", betonte Dr. Jürgen Kieschoweit, der Sprecher der Geschäftsleitung der BwFuhrparkService GmbH.

Bis zu 190 Fahrzeuge stehen dem deutschen EUFOR-Kontingent dann zur Verfügung. Mercedes-Benz Vito Kombi, Volkswagen T5, Passat Variant und Golf Variant machen den Anfang. Dabei sind auch fünf weiß lackierte Busse. Die Farben der anderen Fahrzeuge, je nach Verwendungszweck, sind: Oliv, Blau, Silber mit der Kennzeichnung EUFOR-Wappen und Y-Kennzeichen. Eingesetzt werden auch Lkw mit bis zu 15 Tonnen Nutzlast..

"Die Erwartungen und Anforderungen an uns sind hoch. Wir werden dafür hart arbeiten müssen." erklärte Jan Rakowski, der Leiter des German Forces Mobility Center.

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Stand vom: 03.12.13 | Autor: 


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.verwaltung.optimierungwirtschaftlichkeit.bwfuhrparkservice&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB170000000001%7C6MQLMN676INFO