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Schneller Adler rettet aus der Not – Teil 2 (Sprechertext)

Von der Fähre geht es weiter Richtung Klietz. Nach der Ankunft in der Kleinstadt heißt es: Absitzen. Auftrag für die Soldaten des Zuges ist es, den Sammelpunkt zu sichern.

Die Deutschen warten schon darauf, von den Soldaten gerettet zu werden. Aus Sicherheitsgründen wird das Gepäck der Wartenden nach Waffen und Sprengstoff untersucht. Ihre Namen auf Listen abgeglichen und die Personen selbst überprüft. All das ist Auftrag der Feldjägerkräfte.

Danach werden die Zivilisten in die geschützten Fahrzeuge gesetzt und die Abfahrt weiter vorbereitet. Dann die Meldung über Funk: Auf eigene Faust hat eine weitere Gruppe Zivilisten versucht, über den Fluss zu kommen. Milizen der NRP halten diese nun fest und rauben sie aus. Es besteht höchste Gefahr – Eile ist geboten.

Von mehreren Seiten erfolgt die Annäherung. Auftrag: Zivilisten und Milizen trennen. Die Deutschen zur Aufnahme an den Sammelpunkt nach Klietz in Sicherheit bringen.

Kompaniechef: „Jetzt Ruhe! Sie lassen uns passieren und damit Ende!

NRP-Soldat: „Das hier ist unser Gebiet!

Der Kompaniechef ist ein Freund der klaren Worte. Die Milizen sind überrascht. Mit den Soldaten haben sie nicht gerechnet. Ihnen wird schnell klar, dass sie gegen diese Übermacht nichts ausrichten können. Alle werden fast widerstandslos überwältigt und entwaffnet.

Folgeauftrag für den Alpha-Zug: Es geht nach Rogaetz. Auftrag hier: Das Elbufer sichern, die Zivilisten von den Feldjägern wieder übernehmen und sicher in die FOB bringen.

Zugführer: „Dann so in Stellung gehen, dass ihr abriegeln könnt und alles was auf der Straße zu uns stößt, sofort weitreichend vernichten könnt! Fragen?

Oberfeldwebel: „Nein.

Und da sind sie auch schon. Kurze Absprache und Übergabe, danach geht es mit der Fähre wieder über die Elbe.

Soldat: „Runter. Wir fahren auf die Fähre jetzt.

Die Operation hat einen ganzen Tag gedauert. Langsam löst sich die Anspannung bei allen Beteiligten. Der Zugführer ist stolz auf die Leistung seiner Soldaten. Der Tag war schwierig und anstrengend. Trotzdem ist der Oberleutnant von seinem Job überzeugt.

Zugführer: „Das ist die schönste Verwendung, die es unter anderem bei der Bundeswehr gibt, aus meiner Sicht. Gerade in der Infanterie. Denn man hat unmittelbar mit den Soldaten zu tun. Alles was ich in der Ausbildung sicherstelle an Qualität, sehe ich direkt am Einzelschützen, dass es wieder Früchte trägt. Die Verantwortung zu übernehmen ist eine große Last wie ich es gerade beschrieben habe, aber auch eine Herausforderung auf jeden Fall. Und mit den Menschen zusammenzuarbeiten, die sich für diesen Beruf entscheiden, das ist etwas ganz besonderes.

Am nächsten Tag werden die Staatsbürger weiter ausgeflogen. Die Soldaten des Alpha-Zuges sind schon wieder unterwegs, getreu dem Leitspruch ihrer Division: Einsatzbereit – jederzeit – weltweit.

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Stand vom: 03.12.13


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