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Wasser für Camp Marmal (Text für Sehbehinderte)

Vor dem Hintergrund des Marmalgebirges gießt ein Einsatzsoldat Wasser aus einer Flasche in ein Glas.

Abblende: Neben dem Camp Marmal arbeiten Soldaten an einem Brunnenbohrgerät, das auf einen LKW montiert ist. Das Fahrzeug wird stabilisiert und abgestützt. Das Bohrgerät wird aufgerichtet und über einem kleinen Erdloch platziert. Ein Brunnenbauer erläutert den Vorgang.

Im Bohrfutter wird mit Hilfe eines Krans ein schraubenförmiger Bohrkopf eingespannt. Der Bohrer beginnt sich zu drehen und gräbt sich langsam ins Erdreich. Ein Soldat kontrolliert dabei am Bohrgerät den Vortrieb.

Sandiges Wasser strömt aus einem Ablaufstutzen. Es läuft in ein improvisiertes Becken neben dem Bohrgerät. Zu- und Ablauf führen zum Bohrgerät. Ein neuer Bohrkopf wird ins Bohrloch eingeführt. Riesige mit Dornen besetzte Zahnräder rotieren an dessen Spitze. Ein Soldat protokolliert den Bohrvorgang in einem Heft. Anschließend nennt er die Daten, die er erfasst.

Es ist Nacht geworden. Im Licht der Scheinwerfer dauert die Bohrung an. In die Sammelbecken läuft unaufhörlich Bohrschlamm. Die Brunnenbohrer überwachen den Vorgang. Mit Hilfe eines Krans spannen sie ein weiteres fünf Meter langes Stück Bohrgestänge in den Bohrkopf ein. Einer der beiden Brunnenbohrer beschreibt den Gestängewechsel.

Am nächsten Morgen: Die Bohrarbeiten dauern an. Unaufhörlich dreht sich das Bohrgestänge. Der Brunnenbaumeister kündigt den Abbau des Bohrers an.

Soldaten des Geologentrupps befestigen Seile an einem Haken über dem nun offenen Bohrloch. Einer von ihnen erklärt das weitere Vorgehen. Anschließend lassen sie eine Messsonde hinab.

Nun werden Kunststoffrohre in das Bohrloch geschoben und miteinander verschraubt.

Die Nacht ist erneut hereingebrochen. Soldaten füllen durch einen großen Trichter Sand und Schüttgut in das Bohrloch um die Kunststoffrohre im Bohrkanal zu fixieren.

Am nächsten Morgen: Ein Schlauch führt nun vom neuen Brunnenschacht fort. An dessen Ende steht eine Art Zapfstation und ein Tisch mit einem Gestell, in welchem Gläser in Form von Rundkegeln aufbewahrt werden.

Der Brunnenbaumeister nimmt eins der Gläser und füllt Wasser hinein. Er erläutert das Entsanden des Brunnens. Die Soldaten des Geologentrupps lassen nun eine Kamera in den Brunnenschacht hinab. Sie stehen an einem Kontrollpult. Mit Joysticks steuern sie die Kamera, an einem Monitor überwachen sie das Bild.

Mittlerweile wurde der Brunnenschacht versiegelt und mit einem Absperrventil abgeschlossen.

Der Film endet mit dem Bild des Soldaten am Anfang, welcher nun sein Glas Wasser austrinkt.

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Stand vom: 03.12.13


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