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Maritime Fünfkämpfer (Sprechertext)

Schwimmen, Klettern, Werfen, Paddeln und Schießen – mit einem Wort ist die Sportart „Maritimer Fünfkampf“ nicht zu beschreiben. Sie ist eine Kombination aus allen Fähigkeiten, die ein Soldat beherrschen muss: zu Wasser, zu Land und manchmal auch in der Luft.

Matthias Wesemann: „Es gibt glaube ich keine bessere Sportart, weil man hier alles trainiert, was man sich nur vorstellen kann oder als Kind schon mal gespielt hat.

Isabell Bahlmann: „Ich glaube, man muss ein Stück weit bekloppt sein, um die Sportart zu machen. Ein Stück verrückt muss man sein. Und Ehrgeiz ist ein ganz großes Stichwort dabei.

Fünf Sportler stellen sich in der Sportfördergruppe in Eckernförde dieser besonderen Herausforderung. Der amtierende Weltmeister Hauptbootsmann Matthias Wesemann, Bootsmann Björn Arendt, Obermaat Jörg Porschhöfer, Hauptgefreiter Giacomo Gellert und als einzige Frau: Bootsmann Isabell Bahlmann.

Diese fünf werden auch für die Bundeswehr bei den Military World Games im Juli in Rio de Janeiro starten. Trainer Staabsbootsmann Lars Apitz weiß genau, was seine Sportler wollen.

Lars Apitz: „Wir sind die Weltmeister in den letzten beiden Jahren gewesen. Und es wäre gelogen zu sagen, wenn nicht jeder eine Medaille möchte.

Noch ist aber etwas Zeit bis zu den Military World Games. Zur Vorbereitung gibt es einen Wettkampf in Eckernförde mit einer Delegation aus Brasilien und Polen. Fünf Tage lang werden sich die Sportler miteinander messen. So können sie ihre Leistungen vergleichen und wissen, wo sie stehen.

Die fünf Disziplinen des maritimen Fünfkampfs verlangen den Soldaten alles ab. Ob auf der Hindernisbahn, beim Lebensrettungsschwimmen, beim Hindernisschwimmen, beim Seemannschaftswettbewerb oder amphibischen Geländelauf. Dieser Sport ist eine Kombination aus Kraft und Ausdauer.

Auch wenn sie Konkurrenten sind, die fünf Bundeswehrsportler genießen den Austausch mit den Soldaten aus anderen Ländern. Fünf Tage die Woche trainieren sie hier in Eckernförde. Maritimer Fünfkampf: Ein echter Fulltime-Job und jeden Tag eine Herausforderung.

Isabell Bahlmann: „Es ist eine interessante Sportart. Sie ist sehr vielseitig. Alle Fähigkeiten werden wirklich abverlangt und es ist sehr schwierig daraufhin zu trainieren und dieses Trainingspensum auch zu halten. Ich kann nur jedem raten, es mal auszuprobieren.

Lars Apitz: „Dann habe ich einmal die Möglichkeit mich im Internet zu informieren auf den Internetseiten der Bundeswehr oder ich gehe zum Zentrum für Nachwuchsgewinnung und sage ganz konkret: Da habe ich Interesse, da möchte ich hin. Und dann bekomme ich gesagt, wie die weiteren Schritte sind.

Seit 1994 gibt es die Sportfördergruppe in Eckernförde. Ziel ist es, unter optimalen Bedingungen für internationale Wettkämpfe zu trainieren und dort erfolgreich zu sein. Und dieses Konzept scheint aufzugehen: Nach fünf Wettkampftagen steht die deutsche Männermannschaft wieder einmal ganz oben auf dem Treppchen. Bei den Frauen belegt Bootsmann Bahlmann Platz zwei. Und das trotz Verletzung am Fuß.

Trainer und Sportler sind zufrieden und großer Hoffnung, dass sie auch im Juli bei den Military World Games in Rio de Janeiro erfolgreich sein werden.

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Stand vom: 03.12.13


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