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Offizier werden – die Prüfung, Teil 1 (Sprechertext)

Die Mudra-Kaserne in Köln: Die zentrale Anlaufstelle für jeden, der Offizier bei der Bundeswehr werden will. Rund 6.000 Bewerber werden jedes Jahr zum Test eingeladen. 39 Kandidaten sind heute gekommen. Als erstes beziehen die Bewerber die Unterkunft in der sie die nächsten beiden Tage untergebracht sind. Ausgestattet mit Spindschlüssel und Bettwäsche geht es auf die Stuben. Viel Zeit sich einzurichten haben die Kandidaten nicht, denn kurz nach der Ankunft beginnt bereits ihr Programm.

Gemeinsam gehen sie zum Einweisungsvortrag. Hier erfahren die Bewerber, was während des Prüfverfahrens auf sie zukommt. Alle Stationen, die sie durchlaufen, werden genau erläutert. Dazu kommt der Hinweis, sich nicht nur auf ein Studienziel festzulegen, sondern sich Alternativen zu überlegen.

Und eines macht der Hauptmann in seinem Vortrag unmissverständlich deutlich: Zum Berufsbild des Offiziers gehören Einsätze in Krisen- und Kriegsgebieten. Die Bereitschaft dazu ist unabdingbar.

Hauptmann: „Die Botschaft ist ganz klar: Wenn du Offizier werden willst, bist du auch Teil des Auslandseinsatzes. Das ist eben für dich nicht wegzudiskutieren.

Die Bedeutung des Themas „Einsatz“ unterstreicht auch der Leiter der Offizierbewerberprüfzentrale.

Leiter: „Natürlich greifen wir die Thematik ‚Einsatz‘ in besonderer Weise auf und beginnen im Erstkontakt gegenüber dem Bewerber bereits dieses auch zu thematisieren, und das zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Bewerbungsverfahren aber auch durch das Eignungsfeststellungsverfahren durch.

Nach der ersten Einweisung können die Kandidaten endlich ein wenig durchatmen. Zeit nach Motiven und Erwartungen zu fragen.

Isabell, 18 Jahre alt, aus Friedrichshafen hat große Ziele.

Isabell: „Ich habe erstmal den Studienwunsch Bauingenieurswesen und Umweltwissenschaften, weil ich denke, das ist ein Beruf für die Zukunft. Da habe ich auch nach meiner Zeit bei der Bundeswehr glaube ich noch gute Berufsaussichten, weil gerade dieser Umweltaspekt immer wichtiger wird. Und bei der militärischen Ausbildung möchte ich gerne Jetpilotin werden oder Transportflugzeugpilotin. Ich weiß, dass es ziemlich schwierig ist und ich gebe mir größte Mühe. Und versuche einfach, dass es klappt und gebe mein Bestes.

Die 19-jährige Pia aus Ludwigshafen interessiert sich für eine Offizierlaufbahn beim Heer.

Pia: „Ja, jetzt wächst so langsam die Nervosität. Und ich bin total aufgeregt, wie es jetzt morgen weiter geht. Ich habe Bammel vor dem Mathetest und vor dem Schreibtest, aber bin auch gespannt wie das Interview wird oder der Gruppentest.

Dominik, 27 Jahre alt, aus Bonn ist Seiteneinsteiger. Er hat nach dem Wehrdienst an einer zivilen Universität Geografie studiert, möchte jetzt Offizier beim Geo-Infodienst werden.

Dominik: „Ich bin leicht nervös sag ich mal. Bin gespannt, was mich morgen erwartet, besonders die Gruppengespräche, und will das Ganze mal auf mich zukommen lassen.

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Stand vom: 03.12.13


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