Der Sanitätsdienst
Die medizinische Versorgung von Soldaten ist längst nicht nur ein Fall für das Schlachtfeld nach dem Kampf. Es gilt auch, die Soldaten bereits vor etwaigen Kampfhandlungen einsatzbereit zu halten. Aber auch die medizinische Versorgung der Versehrten auf lange Zeit ist von enormer Bedeutung.
Bereits die Römer hatten dies erkannt und Ärzte zur Versorgung ihrer Legionen beschäftigt. Doch nach diesem ersten „Höhepunkt“ im Heeressanitätswesen geriet der Fortschritt zunächst in Vergessenheit. Erst zu Zeiten des „geordneten“ Krieges, den Kabinettskriegen, nahm die feldmedizinische Versorgung wieder klarere, organisierte Formen an. Im 19. Jahrhundert festigte sich die Entwicklung weiter und nahm spätestens ab der zweiten Hälfte des Jahrhunderts, der Zeit entsprechend, moderne Formen an.
Seit der Gründung der Bundeswehr war die eigene medizinische Versorgung der Soldaten fester, integraler Bestandteil der militärischen Ordnung. Im Zuge der Transformation der Bundeswehr wurde der Sanitätsdienst der Bundeswehr am 1. Oktober 2002 aufgestellt. Seither sichern die rund 18.500 Soldaten die medizinische Versorgung ihrer Kameraden im Inland, auf See und im Auslandseinsatz auf modernstem Niveau.
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