Das Heer
„Kämpfen, Schützen, Vermitteln, Helfen“
Das deutsche Heer ist als Teilstreitkraft der Bundeswehr neben Luftwaffe und Marine nicht nur der älteste sondern auch weiterhin der größte Organisationsbereich der Bundeswehr. Am 11. Januar 1956 erging die „Grundsätzliche Weisung Nr. 1 zur Aufstellung des Deutschen Heeres“. Neun Tage zuvor waren die ersten 1.000 Freiwilligen als künftige Heeressoldaten nach Andernach einberufen worden. Seit dieser Geburtsstunde wuchs das Heer in den folgenden Jahrzehnten rapide an. Mitte der 80er Jahre, der Zeit des Höhepunktes des Kalten Krieges, sollte das Heer nach Mobilmachung auf etwa 450.000 Mann anwachsen.
Nach dem Ende des Ost-West Konfliktes und den veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen stellte sich das Heer neuen Herausforderungen, was zugleich eine bedarfsgerechte Struktur verlangte. Nach Abschluss der aktuellen Neustrukturierung und Umgliederung werden 83.000 aktive Soldaten dem Heer angehören.
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