Erste Tage
Berlin, 07.04.2004.
Aller Anfang ist schwer - doch dem jungen Wehrpflichtigen wird geholfen, sich in seinem neuen Umfeld zurechtzufinden.


Alles muss passen (Quelle: Bildstelle Bundeswehr)
Rechtzeitig vor der Einberufung bekommt der angehende Wehrpflichtige einen Brief seines künftigen Bataillonskommandeurs. Durch ihn erfährt er beispielsweise, was er am ersten Tag mitbringen muss, ob das erste Wochenende frei ist, oder wann das Gelöbnis stattfinden wird.
Am Tag der Einberufung werden die Wehrpflichtigen in ihrer Einheit bereits erwartet. Durch die Ausbilder erhalten sie die Hilfestellung, die sie in den ersten Tagen in einem neuen Umfeld zur Orientierung benötigen.
Sie werden mit Bekleidung und persönlicher Ausrüstung versorgt ("Einkleidung") und nochmals eingehend vom Truppenarzt untersucht. Außerdem wählen sie ihren Interessenvertreter, die Vertrauensperson.
Die Bundeswehr baut auf dem Prinzip von Befehl und Gehorsam auf: Wie in vielen zivilen Bereichen auch, hat ein Chef "das Sagen". Befehle dürfen aber nur zu dienstlichen Zwecken gegeben werden. Soldaten haben grundsätzlich die selben staatsbürgerlichen Rechte wie jeder andere Bürger. Sie sind - so das Leitbild der Inneren Führung der Bundeswehr - Staatsbürger in Uniform.
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