Wenn ein Soldat oder eine Soldatin, ein ziviler Mitarbeiter oder eine zivile Mitarbeiterin im Einsatz oder auch im Inland ein Ereignis erlebt, das zum seelischen Trauma wird, bedeutet das zunächst eine erhebliche psychische Belastung. Diese ist nicht leicht zu verarbeiten. Dennoch kommt es bei 80 Prozent aller Betroffenen zu einer spontanen Heilung – auch ohne Therapie. Förderlich sind dabei gute soziale Kontakte in der Einheit, in der Familie und im Freundeskreis. In einigen Fällen jedoch wird es selbst nach drei Monaten noch nicht besser.