Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

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Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
2 MIN

Rund 2.000 Soldatinnen und Soldaten übten, Menschen aus Krisengebieten zu retten. Die Panzerhaubitze 2000 machte Schlagzeilen, aber es gibt noch andere Waffensysteme der Bundeswehr, die die Kampftruppe mit schwerem Feuer unterstützen können. Der Bundestag beschloss zudem, dass sich die Bundeswehr weiter in Mali und im Libanon engagiert.

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Ein Transporthubschrauber NH-90 fliegt über ein Feld

Mit knapp 270 Stundenkilometer donnert der Hubschrauber NHNATO-Helicopter-90 bei der Übung Schneller Adler über ein Rapsfeld. Am Einsatzort setzt er zur Sicherung der Landezone Bodentruppen ab. Jetzt können die Schutzpersonen aufgenommen und ausgeflogen werden.

Bundeswehr/Jana Neumann
Zwei Bordhubschrauber vom Typ Sea King befinden sich im Landevorgang

Zwei Sea King-Bordhubschrauber der deutschen Marine landen auf dem Flugdeck des niederländischen Dockschiffs „Rotterdam“. Auf ihr arbeiteten während der Übung Schneller Adler gut 300 Deutsche und Niederländer eng zusammen.

Bundeswehr/Nico Theska
Zwei Raketenwerfer MARS II schießen jeweils eine Rakete in den Nachthimmel ab

Zwei Raketenwerfer MARSMittleres Artillerieraketensystem II schießen jeweils eine Rakete ab. Kurz darauf treffen sie punktgenau ihr kilometerweit entferntes Ziel. Neben der Panzerhaubitze 2000 sind sie das Hauptwaffensystem der Artillerietruppe der Bundeswehr.

Bundeswehr/Martin Glinker
Ein 120 Millimeter Mörser auf einem leicht gepanzerten M113-Transportwagen schießt scharf auf einem Feld

Der 120-Millimeter-Mörser kann sowohl auf dem leicht gepanzerten M113-Transportwagen als auch abgesetzt am Boden abgefeuert werden. Seine Granaten bekämpfen den Gegner, nehmen ihm die Sicht oder leuchten das Gefechtsfeld aus.

Bundeswehr/Gerrit Burow
Soldaten stehen an Fahrzeugen im Camp Castor in Gao/Mali

Die UNUnited Nations-Mission in Mali ist derzeit der größte Einsatz der Bundeswehr. NH90-Hubschrauber sichern den taktischen Lufttransport vor Ort. Die schwer zu entdeckenden Fennek-Spähwagen gewinnen auf ihren Patrouillenfahrten wertvolle Aufklärungsergebnisse.

Bundeswehr/Sebastian Wilke
Eine Korvette F 261 Magdeburg fährt über die offene See in den Sonnenuntergang

Der aufgehenden Sonne entgegen: Archivbild einer Korvette der deutschen Marine, die vor der Küste des Libanons kreuzt. Auch künftig darf sich die Bundeswehr laut Parlamentsbeschluss an der UNUnited Nations-Mission UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon beteiligen.

Bundeswehr/PAO UNIFIL

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Großübung: Evakuierungen auf dem Luft- und Seeweg 

Deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger sowie weitere Schutzbedürftige im Notfall aus einer Krisenregion sicher zu evakuieren und nach Deutschland zurückzubringen, ist einer der wesentlichen Aufträge der Bundeswehr. Bei der Großübung Schneller Adler probten rund 2.000 Soldatinnen und Soldaten aller Teilstreitkräfte der Bundeswehr den komplexen Ablauf solcher Operationen unter wechselnden Rahmenbedingungen.

Beispielsweise wurden nicht nur Evakuierungen auf dem Luftweg durchgespielt, sondern auch die Rettung über den Seeweg. Das niederländische Docklandungsschiff „Rotterdam“ spielte hierbei eine Schlüsselrolle. Hubschrauber und Speedboote brachten die zu Evakuierenden schnell und geordnet auf die schwimmende Operationsbasis in Sicherheit.

Artillerie: Unterstützungsfeuer für die Bodentruppen

Nachdem die Bundesregierung beschlossen hatte, den Streitkräften der Ukraine sieben Panzerhaubitzen 2000 zu liefern und ukrainische Soldatinnen und Soldaten an diesem Waffensystem auszubilden, rückte das hochmobile Artilleriegeschütz in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Zusätzlich verfügt die Bundeswehr über viele weitere Waffensysteme, die auch über weite Distanzen mit großer Präzision gegnerische Kräfte schwächen oder in der Deckung halten können. Hierzu zählen beispielsweise der Raketenwerfer MARSMittleres Artillerieraketensystem II und auch der Panzermörser M113. Während das Mittlere Artillerieraketensystem MARSMittleres Artillerieraketensystem Raketen bis zu 84 Kilometer weit verschießt, feuert der auf einem gepanzerten Mannschaftstransportwagen installierte Mörser 120-Millimeter-Granaten über sechs Kilometer im Steilfeuer ab. Schnell auf zielgenaue Artillerieunterstützung zugreifen zu können, kann im Ernstfall das Gefecht entscheiden.

Mali und Libanon: Bundeswehr setzt Engagement fort 

Als Parlamentsarmee beteiligt sich die Bundeswehr nur an bewaffneten Auslandseinsätzen, wenn für diese zuvor ein Mandat durch den Bundestag beschlossen wurde. Zum Ende der Woche entschieden die Volksvertretenden in Berlin, dass Deutschland weiter die UNUnited Nations-Mission MINUSMAMultidimensionnelle Intégrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali in Mali und die UNUnited Nations-Mission UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon im Libanon  unterstützt. Mit dem Einsatz von Blauhelmsoldatinnen und -soldaten im westafrikanischen Mali soll das Land stabilisiert und der Frieden gesichert werden. Laut neuem Mandat darf die Bundeswehr nun bis zu 1.400 Soldatinnen und Soldaten vor Ort einsetzen, ein Plus von 300 Personen im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Der UNUnited Nations-Einsatz UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon im Libanon wurde 1978 ins Leben gerufen. Seit 2006 beteiligt sich Deutschland kontinuierlich an der Friedensmission. Die Besonderheit: Im Auftrag der Vereinten Nationen patrouilliert ein gemischter internationaler Marineverband vor der Küste des Landes, um den Waffenschmuggel über See zu verhindern und die Seegrenzen zu sichern. Meist ist auch ein Schiff oder Boot der deutschen Marine Teil der maritimen Eingreifgruppe.

von Fabian Friedl

Rückblick

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