Karrierewege bei der Bundeswehr

Karrierewege bei der Bundeswehr

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Datum:
Ort:
Europa
Lesedauer:
2 MIN

Bei der Bundeswehr gibt es ganz viele verschiedene Laufbahnen. Zum einen hat man die Wahl zwischen Freiwilligem Wehrdienst, Soldat oder Soldatin auf Zeit und Berufssoldatin oder Berufssoldat. Zum anderen gibt es die Unterschiede vom Mannschaftsdienst über Unteroffizier und Feldwebel bis hin zum Offizier oder zur Offizierin.

Laufbahnwechsel und Karrierechancen - bei der Bundeswehr ist für jede und jeden etwas dabei. Leutnant David Lührsen vom Karrierecenter Bad Segeberg und Oberstleutnant Stefan Werner erklären, worauf es ankommt.
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Für jeden etwas dabei

Wer gerne zur Bundeswehr möchte, aber noch nicht weiß, wo es genau hingehen soll, kann mit dem Freiwilligen Wehrdienst erste Erfahrungen sammeln. Dabei verpflichtet man sich für sieben bis 23 Monate. Ab zwei Jahren Dienstzeit kann man als Soldatin oder Soldat auf Zeit dienen, und zwar bis zu 25 Jahre lang. Zum Berufssoldaten oder zur Berufssoldatin wird man nur, wenn man die so genannte Auswahlkonferenz übersteht.

Die Laufbahn, also Mannschaftsdienst, Unteroffizier, Feldwebel oder Offizier, richten sich nach der persönlichen Qualifikation und der Länge der Dienstzeit. Freiwillig Wehrdienstleistende beispielsweise sind Mannschafter. Wer aber als Quereinsteiger nach dem Studium zur Bundeswehr geht, kann rasch Offizier werden. Laufbahnwechsel sind möglich, die Entwicklungschancen so individuell wie die Bewerber und Bewerberinnen.

Die Auswahlkonferenz

Wer Berufssoldat oder Berufssoldatin werden möchte, muss sich dafür extra bewerben. Manchmal werden Kandidaten oder Kandidatinnen auch von den Vorgesetzen empfohlen. Bei der so genannten Auswahlkonferenz wird dann über die Übernahme entschieden, immer unter dem Aspekt der Bestenauslese. Das Verfahren ist mehrstufig. In diesem Jahr kommen auf 3100 Dienstposten rund 9500 Anträge, das heißt, nur jeder oder jede Dritte wird als Berufssoldat beziehungsweise Berufssoldatin übernommen.

Reservisten und Seiteneinsteiger

Wer bei der Bundeswehr gedient hat, gehört nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst automatisch zur Reserve. Als Reservist oder Reservistin kann man nicht nur Wehrübungen machen, sondern auch als Wiedereinsteiger zur Truppe zurückkehren. Daneben gibt es die Seiteneinsteiger. Das sind Personen, die eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium haben und sich dann auf eine Stelle bei der Bundeswehr bewerben. Dieser Personenkreis wird entsprechend der persönlichen Qualifikation eingestuft und dort eingesetzt, wo die fachlichen Stärken am besten zum Tragen kommen.

von Barbara Gantenbein

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