Nationaler Territorialer Befehlshaber

Amts- und Katastrophenhilfe

Amts- und Katastrophenhilfe

Der Katastrophenschutz in Deutschland obliegt hoheitlich den zivilen Behörden und der Polizei.  Doch Naturkatastrophen (beispielsweise Hochwasser, Waldbrände) oder nationale Krisen wie die Corona-Pandemie, erfordern teilweise zusätzliche Hilfeleistungen durch die Bundeswehr.

Soldaten bauen einen Schwimmsteg

Pioniere unterstützen die Bürger in Rech mit dem Bau einer Schwimmbrücke während des Hochwassereinsatzes in Rheinland-Pfalz 2021

Bundeswehr/Tom Twardy

Der Katastrophenschutz in Deutschland obliegt hoheitlich den zivilen Behörden und der Polizei.  Doch Naturkatastrophen (beispielsweise Hochwasser, Waldbrände) oder nationale Krisen wie die Corona-Pandemie, erfordern teilweise zusätzliche Hilfeleistungen durch die Bundeswehr. Wenn die Bundeswehr unterstützt, bezeichnet das Grundgesetz den Einsatz als Amtshilfe. Dafür ist der NatTerrBefhNationaler Territorialer Befehlshaber verantwortlich. Er stellt die benötigten Kräfte bereit und kümmert sich um die Soldatinnen sowie Soldaten vor Ort im Hilfseinsatz. Das bedeutet ganz konkret: Wenn Amtshilfe-Anträge von zivilen Behörden gestellt werden, wägt unter seiner Führung das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin ab, ob die Bundeswehr die Unterstützung übernehmen kann. Es erfolgt eine rechtliche Prüfung („Darf die Bundeswehr das?“) und eine Ressourcen-Prüfung („Kann die Bundeswehr das leisten?“).

Ein Bundeswehr-Arzt führt ein Impfgespräch mit einer Bewohnerin einer Senioreneinrichtung durch.

Corona-Amtshilfe: Die Bundeswehr informiert

Die Bundeswehr informiert an dieser Stelle zu Amtshilfeersuchen mit Bezug zum Corona-Virus. Sie steht den Ländern mit aller Kraft zur Seite.

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