Mit dem Rad zur Arbeit - auch im Homeoffice

Mit dem Rad zur Arbeit - auch im Homeoffice

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Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
2 MIN

Seit Anfang Mai können auch wieder Bundeswehrbeschäftigte mit einer  gemeinsamen Gesundheitsaktion einer Krankenkasse und eines Fahrradclubs in einen aktiven Sommer starten. Ziel der Aktion ist es, durch mehr Bewegung im Alltag das Wohlbefinden aktiv zu stärken.

Eine Soldatin fährt mit einem Fahrrad an einem Wegweiser Bundeswehr vorbei.

Mit dem Rad zur Arbeit, ein Gewinn für die Gesundheit und die Umwelt.

Bundeswehr/Jonas Weber

Der Grundgedanke der Aktion ist einfach: Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, tut etwas für seine Gesundheit und schont die Umwelt. Bereits 30 Minuten Bewegung pro Tag steigern die Leistungsfähigkeit und senken das Krankheitsrisiko. Die Länge der Strecke ist dabei kein Kriterium. Zudem haben Studien gezeigt, dass jeder gefahrene Kilometer mit dem Rad der Umwelt ca. 2,5 Kilogramm CO2Kohlendioxid erspart. Oft fehlt nur ein kleiner Impuls, um die „guten Vorsätze“ umzusetzen. „Mit dem Rad zur Arbeit“ versteht sich als Motivator.

Auch diese Fahrten zählen

Während des Aktionszeitraums gilt es an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Fernpendler kombinieren den Arbeitsweg einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Es zählen auch Teilstrecken, zum Beispiel für den Weg zum Bahnhof und zurück.

Da viele derzeit im Home-Office arbeiten, kann der übliche Wegestrecke zum Dienst natürlich nicht mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Aus diesem Grund zählen in diesem Jahr auch wieder andere Fahrten als nur der Weg zum Dienst. Beispielsweise können das Fahrten in der Mittagspause oder zum Feierabend sein.

Eine Gruppe von Fahrradfahrern auf dem Gelände einer Bundeswehr Universität.

Im Team oder Einzeln. Diese Mitmachaktion lohnt sich.

Bundeswehr/Stephan Ink

Petra Husemann-Roew, Landesgeschäftsführerin eines bayerischen Fahrradclubs: „Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad für den Arbeitsweg. Wir begrüßen diese erfreuliche Entwicklung und fördern sie, wo es geht. Diese Aktion ist das beste Beispiel dafür, dass es häufig nur eine kleine Anregung braucht, um sein Verhalten zu ändern. Eine Auswertung einer bekannten Krankenkasse zeigt, dass zwei Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch nach dem Aktionszeitraum weiter mit dem Rad zur Arbeit fahren. Im Ergebnis ist das ein Gewinn für alle, denn tägliches Radeln stärkt die persönliche Gesundheit, schont den Geldbeutel und entlastet gleichzeitig unseren Lebensraum von zu viel motorisiertem Verkehr.“

Mitmachen lohnt sich

Für die Bundesverwaltung wurde auch in diesem Jahr ein eigener Bereich mit eigenem Link eingerichtet. Nach erfolgter Registrierung können Einzelteilnehmer und Gruppen noch bis zum 18. September im sogenannten Aktionskalender ihre Radtage online eintragen. Über das Online-Portal sind jederzeit die persönlichen Leistungen für jeden Radfahrer datengeschützt abrufbar: Wie viele Kilometer wurden an wie vielen Tagen bisher geradelt und wie viele Kalorien dadurch verbraucht. Das Online-Portal bietet auch eine tagesaktuelle Übersicht zu den wichtigsten Vorhersagen für das Radwetter vor Ort.

Wer seinen Aktionskalender mit den Radtagen pflegt, hat außerdem die Chance auf einen der vielen gesponserten Gewinne, unter denen vor allem Radzubehör aber auch E-Bikes sind.

von Verena  Forth

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