Betreuung am Standort Laupheim

Eine CH-53 wird für den Nachtflug bei Schnee und Kälte vorbereitet
Bundeswehr/Susanne Hähnel

Er hat Tradition, der Laupheimer Militärflugplatz. Und er hat seinen Platz nicht nur in der Geschichtsbeschreibung der Gemeinde, sondern auch in der deutschen Luftfahrt. Hier entwickelte und erprobte Professor Henrich Focke während des 2. Weltkrieges seinen Hubschrauber FAFeldwebelanwärter 223, den ersten militärischen Hubschrauber der Welt. Der Laupheimer Flugplatz darf daher als eine der Kinderstuben des Drehflüglers bezeichnet werden und ist bis zum heutigen Tage das Domizil von Hubschraubern der Bundeswehr. Laupheim ist seit 2013 Standort des Hubschraubergeschwaders 64 der Luftwaffe, das durch die Neuausrichtung der Bundeswehr die Aufgaben des früheren Mittleren Transporthubschrauberregiments 25 übernahm. Das Hubschraubergeschwader 64 verfügt über mittlere Transporthubschrauber des Typs Sikorsky CH-53 und den leichten Unterstützungshubschrauber Airbus Helicopter H 145 M. Seit dem 21. Juni 1989 trägt der Flugplatz den Namen Kurt-Georg-Kiesinger-Kaserne. Mit insgesamt rund 1.400 Arbeitsplätzen ist der Luftwaffenflugplatz einer der größte Arbeit-geber Laupheims. Das gute Zusammenleben mit der Stadt zeigt sich auch in der regen Mitarbeit, mit der die Soldaten sowohl politisch-gesellschaftliche als auch das kulturelle und soziale Leben Laupheims bereichern.

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