Betreuung am Standort Minden

Informationslehrübung Landoperationen 2019
2019 Bundeswehr/Marco Dorow

Geschichte des Standortes MINDEN: Die mehr als 1200-jährige Geschichte Mindens ist untrennbar mit dem Militär verbunden. Hieran erinnern nicht nur Reste der alten Befestigung und die zahlreichen Gebäude aus der Epoche, die durch brandenburgisches – preußisches Militär geprägt wurden, sondern auch historische Aufzeichnungen, Verträge und Bücher. Die Geschichte des Standortes Minden reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück, so dass wir heute auf eine mehr als 350 Jahre währende Verbundenheit mit dem Militär und Bürgschaft zurückblicken können. Bevor die ersten bezahlten Söldner während des 30-jährigen Krieges (1618 – 1648) in den Dienst der Stadt traten, war die Verteidigung Mindens ausschließlich Sache der Einwohner. Mauern und Festungswälle schützten die Stadt vor unerwünschten Eindringlingen und Eroberern. Noch heute erinnern das Mindener Bürgerbataillon und das alle zwei Jahre stattfindende „Freischießen“ an die frühere Wehrpflicht der Mindener Bürger.

Soldaten gehörten seit der Inbesitznahme Mindens durch die Schweden von 1634 bis 1650 zum Bild der Stadt. Nach den Schweden kamen die Truppen des Großen Kurfürsten aus Brandenburg – Preußen. Sie beherrschten mehr als zwei Jahrhunderte das Leben in der Festungsstadt. Aber auch andere verbündete Truppen zeigten Präsenz. Im siebenjährigen Krieg fand Minden durch die Schlacht bei Minden 1759 Eingang in die Geschichtsbücher. Die Schlacht endete mit einem Sieg der alliierten Verbände und dem Rückzug der französischen Armeen. Damit verhinderte der Herzog von Braunschweig eine Eroberung des Kurfürstentums Hannover durch die Franzosen und trug so maßgeblich zum für Großbritannien erfolgreichen Ausgang des Krieges bei. Die Geschichte der Stadt in jüngster Zeit haben auch die Pioniere der Bundeswehr mitgeprägt. Am 3. Februar 1959 marschierte das damalige Pionierbataillon 1 aus Dedelsdorf unter dem Kommando von Oberstleutnant Otto Buchhorn auf dem Großen Domhof in Minden zum Begrüßungsappell ein. Namensgeber der Mindener Kaserne ist Ferdinand Herzog von Braunschweig und Lüneburg, der 1759 als Heerführer im siebenjährigen Krieg die „Schlacht bei Minden“ schlug. Damit wurde Minden nach dem II. Weltkrieg wieder Garnisonsstadt. Gleichzeitig nahmen Stadt und Pioniere freundschaftlichen Kontakt auf, der schließlich in eine Patenschaft zur Pionierbrigade 20 bzw. 100 und dann dem Pionierregiment 100 mündete. Eine am 22. Oktober des Jahres 1993 unterzeichnete Urkunde besiegelte die gewachsene Beziehung zwischen Bundeswehr und Stadt. Nach Auflösung des Pionierregiments 100 im Jahre 2015 wurde die Patenschaft durch das Panzerpionierbataillon 130 übernommen und weitergeführt.

Die Umstrukturierung innerhalb der Bundeswehr haben sich für die Stadt Minden sehr positiv ausgewirkt. Der Standort ist nicht nur gesichert, sondern sogar aufgewertet worden. Minden ist eine lebenswerte und lebendige Stadt. Dazu tragen auch die Soldatinnen und Soldaten bei. Sie gehören zur Stadt und sind herzlich willkommen!

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