Betreuung am Standort Sondershausen

Mittleres Artillerie Raketen System (MARS) bei der Fahrt durchs Gelände
Bundeswehr/Bienert

Die Tradition Sondershausens als Garnisonsstadt reicht über 300 Jahre zurück. Nach der Fürstung des Grafen Christian Wilhelm von Schwarzburg am 3. September 1697 durch Kaiser Leopold I. folgte die Einrichtung einer Garde, die im Jahre 1702 immerhin eine Stärke von 172 Mann aufwies. Diese blieben auch bis zum Untergang des Heiligen Römischen Reiches 1806 im Reichsheer integriert. Im Zuge der stetigen Machtzunahme Napoleons, erklärten mehrere deutsche Staaten den Austritt aus dem Reich und schlossen sich dem Rheinbund an. Somit hatte auch das Fürstentum Schwarzburg- Sondershausen, als Mitglied des Rheinbundes von 1807 an, Truppen für Napoleon zu stellen. Ab 1813, mit dem Eingreifen russischer Streitkräfte, schlossen sich die Schwarzburger Truppen der antinapoleonischen Allianz an und trugen so zum Sieg über Napoleon bei. Ab 1815 gehörte Schwarzburg- Sondershausen dem deutschen Bund an, in dessen Bundesheer das Kontingent des Fürstentums in Bataillonstärke integriert wurde. Im preußisch- österreichischen Krieg 1866 stand das Sondershäuser Bataillon an der Seite des preußischen Heeres. Das Ende des Krieges und der Sieg Preußens mündete im 8. August 1866 in die Gründing des norddeutschen Bundes. Daraus resultierte eine Militärkonvention zwischen Schwarzburg- Sondershausen und dem Königreich Preußen, was zum Ausbau Sondershausen zur Garnisonsstadt führte, mit der gleichzeitigen Verlegung des 1. Bataillons des Thüringer Infanterie- Regiments 71 aus Erfurt. Der regierende Fürst von Schwarzburg- Sondershausen war Regimentschef. Nach 1867 entstanden militärische Einrichtungen und Anlagen, die die Notwendigkeit der Anpassung an den Standard des preußischen Heeres zeigt. Nach 1918, während der Weimarer Republik, war ein Reichswehrbataillon in der Kaserne stationiert und wurde dann durch Verlegung 1925 durch ein Verband der grünen Landespolizei, später die Landespolizeischule Thüringens, neu besetzt.Gut zehn Jahre später begann der Neubau der Kaserne und wurde ab Oktober desselben Jahres durch die Aufklärungsabteilung 4 bezogen.Zur Zeit der DDRDeutsche Demokratische Republik war zunächst das Mot- Schützen- Regiment 23 der 4. Motorisierten Schützen- Division, dann das Panzerregiment 11 der 11. Motorisierten Schützen- Division und zuletzt die Ausbildungsbasis 19 stationiert. Ab 1991 wurde dann schließlich mit der Aufstellung des Raketenartilleriebataillons 702 bzw. ab 1994 Raketenartilleriebataillons 132 begonnen. Am 28. März 1994 erhielt die Kaserne den Namen „Karl- Günther- Kaserne“.

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Feldwebel-/Unteroffizieranwärter-Bataillon 1

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