Leben wie vor 150 Jahren

Leben wie vor 150 Jahren

  • Aktuelles
  • Familienbetreuung
Datum:
Ort:
Pfreimd
Lesedauer:
3 MIN

Wie bereits im September, wurde ebenfalls die Oktoberveranstaltung sehr gut angenommen. Zahlreiche Angehörige der Einsatzsoldaten folgten unserer Einladung um sich über die aktuelle Lage in Litauen zu informieren. Nachmittags ging es zum Freilandmuseum Neusath oder ins Spieleland NabbaDabbaDoo in Nabburg.

Ein Soldat hält in einem Saal einen Vortrag vor Menschen

Die Redner ganz in ihrem Element

Bundeswehr/Wagner

Nach der Begrüßung durch den Leiter der Familienbetreuungsstelle Pfreimd, Stabsfeldwebel Peter Heppler, und den stellvertretenen Kommandeur des Panzerbataillons 104, Oberstleutnant Christian Märkl, erhielten die Angehörigen aktuelle Informationen über den Einsatz in Litauen. Im Anschluss hielt Oberstabsfeldwebel Christoph Zöhler einen erfrischenden Vortrag über das Bundeswehrsozialwerk sowie dessen Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Kinder wurden während der Ansprachen in der ehemaligen Unteroffizierheimgesellschaft betreut und von unserem Fachpersonal „unterhalten“. Während sich einige Kinder künstlerisch bei der Gestaltung von Kastanienraketen oder beim Salzteig formen betätigten, vergnügte sich der Rest beim Toben in der Hüpfburg. Der Vormittag verging wie im Flug und ehe man sich versah, war es auch schon Zeit zum Mittagessen, welches nach zwei Stunden ausgiebigem Toben sehr gerne angenommen wurde.

Videoschalte in den Einsatz

Liveschaltung zum Kdr OTL Pappenbrock nach Litauen

Technik die begeistert

Bundeswehr/Wagner

Nach der Mittagspause startete auch schon das „Highlight“ der heutigen Veranstaltung. Hauptfeldwebel Benjamin Schmolke, Computerfachmann der ITInformationstechnik-Abteilung des Panzerbataillons 104, baute eine Videoliveschaltung zum Kommandeur im Einsatz, Oberstleutnant Peer Papenbroock, nach Litauen auf. Der Kontingentführer informierte die anwesenden Angehörigen über bereits beendete Übungen, sowie über noch bevorstehende Aufgaben der Einsatzsoldaten. Mit viel Interesse wurden die Schilderungen unseres Kommandeurs von den Gästen verfolgt.

Museumsbesuch und Abfischen

Menschen steht vor dem Freilandmuseum

Eine frische Brise wehte nachmittags

Bundeswehr/FBSt

Pünktlich um 14 Uhr standen zwei Busse bereit um den Ausflug in Richtung Neusath zu starten. Nach der Verteilung der Lagepläne und Ausgabe der Karten ging es dort auch schon los – schließlich gab es im Freilandmusem viel zu erkunden. In fünf Museumsdörfern, dem Stiftlanddorf, Waldlerdorf, Juradorf, dem Mühlental und dem Naabtaldorf wird im Kleinformat die Hauslandschaft der ganzen Oberpfalz abgebildet und eindrucksvoll gezeigt, wie das Alltagsleben vor 150 Jahren ausgesehen hat.

Als besondere Veranstaltung stand am 11.Oktober das Abfischen des Rauberweiherteichs auf dem Programm. Beeindruckt von der Vielzahl der Fische, sahen die Besucher zu, wie geschickt mit einem Kescher die Tiere in große Bottiche umgesetzt und anschließend zum Schlachten gebracht wurden. Leider durften dieses Jahr die Kinder nicht selbst versuchen mit dem Kescher einen der zahlreichen Fische zu erbeuten, da dieses aufgrund der momentan geltenden Maßnahmen nicht erlaubt war. Jedoch ergab sich für die Besucher die Gelegenheit, ein „Oberpfälzer Schmankerl“ in Form einer geräucherten Forelle oder eines gebackenen Karpfens zu erstehen. Da die Temperaturen an diesem Tag mit frischen 8°C nicht gerade angenehm waren, freuten sich alle sichtlich auf ein Haferl heißen Kaffee oder eine heiße Schokolade beim Museumswirt, ehe gegen 17 Uhr die Rückreise zur Kaserne anstand.

Endlich klettern, rutschen und toben

Elektrofahrzeuge im NabbaDabbaDoo

Zwei Kinder mit Quads

Bundeswehr/FBSt

Der zweite Teil der Angehörigen fuhr nach Nabburg ins Spieleland NabbaDabbaDoo. Dort durfte der Nachwuchs nach Herzenslust toben, rutschen und klettern. Für die Eltern war der Nachmittag eher entspannend, da die meisten Erwachsenen das Spieleland immer als „Selbstläufer“ sehen und die Kids nach stundenlangem Spielen und Toben zu 100% ausgepowert sind und für manche Eltern - zum Glück - auch müde. Während sich die Kinder mit den Unmengen an Klettermöglichkeiten und Rutschen ausschließlich allein beschäftigten, nutzten die Erwachsenen die Ruhepause um gemütlich eine Tasse Kaffee zu trinken und sich mit anderen Eltern auszutauschen.

Sehr beliebt waren dort die Elektrofahrzeuge, welche sich im Dauereinsatz befanden. Zum Leidwesen der Kinder verging der Nachmittag viel zu schnell und fast alle wollten gerne noch ein bisschen länger bleiben, allerdings stand um 17:30 Uhr der Bus für die Rückfahrt zum Standort parat.

von Doris  Meißner

Bildergalerie

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Toben in der Hüpfburg

Kinder spielen in einer Hüpfburg

Kinder toben in der Hüpfburg

Bastelspaß

Unsere kleinen Künstler

Kinder basteln in einer Gruppe

Ausflug ins Freilandmuseum

Ticketausgabe vorm Freilandmuseum

Menschen stehen vor dem Freilandmuseum und erhalten ihre Tickets

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