Namaste - Eine Reise nach Bayrisch Nepal

Namaste - Eine Reise nach Bayrisch Nepal

  • Betreuung und Fürsorge

Buddhistischer Tempel und bayrische Landschaft im Einklang! Das wird in Wiesent eindrucksvoll demonstriert. Im ehemaligen Steinbruch wachsen und blühen tausende verschiedenster Pflanzenarten. Hier findet sich die größte Himalaya-Pflanzensammlung der Welt. Mittelpunkt in diesem Ort der Stille ist jedoch der Nepal-Pavillon, wo die Familienangehörigen Zeit zum Durchatmen finden sollten. Das Familienbetreuungszentrum Bogen besuchte am 19.05.2019 diese überregional bekannte Sehenswürdigkeit.

Nach den Informationen von Kommandeur OLT Schievelkamp über die Einsatzbedingungen in Litauen ging es für die Familienangehörigen nach Wiesent.

Ein Garten als gelebter Ort des Friedens

Gemütlichkeit sagt man den Bayern nach, Gelassenheit den Buddhisten!

Was liegt also näher als diese beiden Lebensphilosophien zu verbinden und den Nepal Himalaya Park bei Wiesent mit den Angehörigen unserer Soldaten und Soldatinnen zu besuchen. Der Pavillon ist Sinnbild für friedliches Zusammenleben, denn er ist buddhistischer Stupa und hinduistischer Tempel zugleich. Der nepalesische Pavillon von der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover wurde nach dem Ende der Ausstellung in den Nepal Himalaya Park nach Wiesent verlegt und originalgetreu wiederaufgebaut. Rund um den Garten erstreckt sich ein weitläufiger Park. Bei einem Spaziergang, für den man viel Zeit einplanen sollte, kann man einige besondere Pflanzenschätze entdecken. Gleich vom Eingang aus bietet sich den Familien ein Überblick auf einen großen Heidegarten.

In allen möglichen Rot-, Gelb-, Blau- und Weißtönen leuchten die Heidepflanzen, die den gesamten Hang bis zum Teich bedecken. Hinter jeder Wegbiegung lässt sich im Park was Neues entdecken. Zu jeder Jahreszeit bietet sich hier ein anderes farbenprächtiges Bild. Dazwischen blicken immer wieder Statuen zwischen den Blumen hervor. Ein Buddha blickt nachdenklich vom Hügel herab.

Hinter dem Teich wacht ein weiterer großer Buddha über die Vorgänge im Park.

Immer wieder bleiben wir stehen und bewundern eine aufgeblühte Pflanze oder genießen den Duft eines blühenden Strauches.

Der Weg führt uns weiter in schattigere Gefilde. Hier finden sich in Form geschnittene Kiefern und andere große Bäume. In den vielen Pavillons mit Buddha – Statuen, die Schatten spenden, können die Besucher entspannen, ausruhen und die Blütenvielfalt genießen. In der Führung erhalten wir ausführliche Information zu den Pflanzen und Figuren.

In einem Teich unterhalb einer Buddha – Figur leben Kois. Wenn man sie füttert, soll das Glück bringen. Wasser spielt überhaupt eine große Rolle im Park. Immer wieder sehen wir kleine mit Steine eingefasste Wasserläufe, die vor sich hinplätschern. Weiter geht es zum Zentrum des Gartens, dem Nepal –Tempel!

Schon von weitem schimmert die weiße Kuppel durch das Baumgeäst. Wer den Tempel betritt, sollte dreimal die Friedensglocke läuten, einmal für sich selber, einmal für die Familie und Freunde und einmal für alle Menschen dieser Welt. Der Tempel ist reich verziert mit Schnitzereien, auch die Tonziegel auf dem Dach sind handgearbeitet. Natürlich auch hier Buddha-Statuen, farbenprächtige Bilder und ein großes Wasserbecken, wo man sich niederlassen, die Blicke schweifen lassen und die Eindrücke in aller Ruhe aufarbeiten kann.


Mit einem Dankeschön an unsere Führerin verlassen wir den Park und fahren nach Frauenzell, wo die Gäste die Möglichkeit haben, an einer kurzen Andacht in der Wallfahrtskirche teilzunehmen und anschließend bei Kaffee und Kuchen den Tag Revue passieren zu lassen. Das Familienbetreuungszentrum Bogen freut sich auf ein Wiedersehen am 15.06.2019 zum Tag der Bundeswehr in Cham.

Namaste!