Affentheater im Heidelberger Zoo

Affentheater im Heidelberger Zoo

  • Betreuung und Fürsorge

Ein tierisches Erlebnis wartete auf die Angehörigen des Familienbetreuungszentrums Bruchsal im Heidelberger Zoo. Asiatische Dickhäuter, flinke Erdmännchen und eine wilde Affenbande begeistern die Familien bei sommerlichen Temperaturen.

Der Zoo Heidelberg wurde 1933 gegründet und am 20. November 1934 offiziell eröffnet.  Auf der etwa Zehn Hektar großen Zooanlage befinden sich 155 verschiedene Arten mit 2478 Tieren. Der Zoo ist an mehreren Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen beteiligt und wird seit 1998 von Klaus Wünnemann geleitet.

Gleich zu Beginn gibt es die Megaattraktion für die Familienangehörigen zu sehen - das riesige Affenhaus. Dort können die Schimpansen und Gorillas beim Spielen, Fressen und Klettern beobachtet werden. Auch die beliebten Kattas mit den langen, schwarz-weiß geringelten Schwänzen, leben hier gemeinsam mit einem Kronensifaka. Sifakas zählen zu den stark bedrohten Lemuren und stammen ursprünglich, wie die Kattas, aus Madagaskar.

Das Robben- und Raubtierrevier beherbergt eine Vielzahl außergewöhnlicher Arten. Die Mähnenrobben genießen spielerisch das sonnige Wetter, der Sumatra-Tiger faulenzt im schattigen Bambuswald, während der König der Tiere wachsam seine Kreise zieht. Majestätisch und anmutig stolziert er in seinem Gehege umher und ist definitiv ein Blickfang des Heidelberger Zoos.

Nicht alle in diesem Gehege lebenden Tiere zählen zu den Raubtieren. Die Roten Pandas klettern hoch hinaus in die Baumwipfel, die Stachelschweine und Erdmännchen beäugen neugierig die Besucher und die Riesenschildkröten grasen gemütlich vor sich hin.

Die weitläufige Außenanlage für die Asiatischen Elefanten im Zoo ist immer einen Besuch wert. Den grauen Riesen beim Baden, Spielen und Rangeln zuzusehen, ist ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein. Auch im Innenhaus gibt es einiges zu entdecken.

In direkter Nachbarschaft zu den Elefanten befindet sich das Afrikagehege. Hier leben Zebras, Kudus und Rosapelikane in einer Gemeinschaft. Die Familien erhalten so einen Eindruck vom Zusammenlebens in der afrikanischen Savanne.

Exotische, aber auch heimische Vogelgattungen, wie der der leuchtend blaue Ara, der afrikanische Hornrabe, europäische Eulen und viele mehr begeistern mit ihrer Farbenpracht. Besonders imposant ist der Riesenseeadler. Er gilt als größter unter seinen Artgenossen und ist das deutsche Wappentier.

Neben den gefiederten Bewohnern beeindrucken noch weitere exotische Tiere, wie die Asiatischen Kurzkrallenotter, Binturongs und die Faultiere die Familien.

Die vielseitigen Spielplätze machen den Tag im Zoo für die Kinder noch spannender und schöner. Hier wird viel Spaß und Abwechslung geboten, aber auch motorische Fähigkeiten gefördert. Das Caféhaus verlockt mit seinen schmackhaften Angeboten und ist ein gern genutzter Treffpunkt zum gemütlichen Beisammensein.

Zu Beginn der Veranstaltung informiert der Leiter Oberstabsfeldwebel Räffle die Angehörigen bei Kaffee und Kuchen über die Familienbetreuungsorganisation und deren Aufgaben. Die Lage in den Einsatzländern, dem damit verbundenen Auftrag für die Soldaten und die Hintergründe der Einsätze präsentiert sein Stellvertreter Oberfeldwebel Mittelstädt. Gerade zu Zeiten der vielen verschiedenen Einsätze ist es wichtig, eine Gemeinschaft unter den Angehörigen zu fördern.