Ein Nachmittag in der spannenden Welt der Reptilien

Ein Nachmittag in der spannenden Welt der Reptilien

  • Betreuung und Fürsorge

Um die faszinierende Welt der Urzeit-Tiere hautnah zu erleben, muss man nicht verreisen. Davon konnten sich die Familienangehörigen des Familienbetreuungszentrum Bruchsal bei einem Besuch in „Deutschlands größtem Reptilienzoo“ selbst überzeugen.

Mit rund 70 Teilnehmern begab sich das Familienbetreuungszentrum auf eine Reise in die faszinierende Welt der Urzeit-Tiere. Als erlebnis- und besucherorientierte Einrichtung bietet das Reptilium ein intensives Erlebnis in der interessanten und außergewöhnlichen Welt der Reptilien und Amphibien.

In der großen Terrariumhalle bekam man einen Einblick in die wundersame Welt der Schildkröten. Vorzufinden waren die ägyptischen Land-, europäischen Sumpf- und auch die langbeinigen Köhlerschildkröten.

In einem speziellen Großraum-Terrarium bildeten einige von ihnen eine Lebensgemeinschaft mit dem Mississippi-Alligator. Blickfang hierbei war das riesige Wasserbecken mit der Unterwasseransicht der Exoten.

Anschließend führte der Weg zu den Wüstenlandschaften, in der die Leguane, Blauzungenskinks und der Blaue Baumwaran beheimatet sind.

Fasziniert waren die Angehörigen auch von den exotischen Schlangenarten. Die großen Netz-Pythons und die Gelbe Anakonda zählen unter anderem zu den Riesenschlangen. Nicht zu vernachlässigen sind die kleineren, aber giftigen Arten, wie die Königskobra oder die Gabunviper, die separat in kleineren Terrarien gehalten werden. In der Brut- und Aufzuchtstation wimmelte es nur so von kleinen Reptilien, die hier geschützt vor ihren größeren Artgenossen ihre Kinderstube verleben. Einen besonderen Einblick boten die Ei Gelege der Reptilien, die bis zum Schlüpfen der kleinen Schlangen und Schildkröten gepflegt werden.

In der Urwaldhütte waren außergewöhnliche wirbellose Tiere zu bestaunen. Amphibien, verschiedene Vogelspinnenarten und Riesentausendfüßer zierten hier die Paludarien.

Eine besondere Station im Reptilium war Deutschlands erstes sogenanntes Nachthaus. Unter nachtblauem Licht konnten nachtaktive Tierarten, wie beispielsweise Leopardengeckos und Rokoko-Kröten, beobachtet werden.

In der acht Meter hohen Wüstenhalle mit ungewöhnlichen Felsformationen und Palmen hatten die Familien die Möglichkeit, sich nach den aufregenden Erlebnissen auszuruhen und einen kleinen Snack zu sich zu nehmen.

Vor dem Ausflug präsentierte Major Tobias K., ein Offizier des hier in Bruchsal stationierten ABCAtomar, Biologisch, Chemisch-Abwehrkommandos, interessante Eindrücke aus dem Einsatzland Irak, aus dem er erst kürzlich zurückgekehrt ist. Mit sehr lebhaften Bildern stellte er den Familienangehörigen eindrucksvoll das Leben innerhalb und außerhalb des Camps dar.

Anschließend informierte der Leiter des Familienbetreuungszentrums, Oberstabsfeldwebel Thomas Räffle, bei Kaffee und Kuchen die Angehörigen über den Auftrag der Familienbetreuungsorganisation und die Lage in den Einsatzländern.

Der letzte Höhepunkt der Veranstaltung war die Gaststätte auf dem Michaelsberg bei der Michaelskapelle mit Ausblick auf die Rheinebene. Bei einem schmackhaften Abendessen tauschten sich die Familienangehörigen über das Gesehene und Gehörte aus und ließen den Abend gemütlich ausklingen.