Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt……“

Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt……“

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Datum:
Ort:
Euskirchen
Lesedauer:
2 MIN

Das Familienbetreuungszentrum (FBZ) Euskirchen lud die Angehörigen der Einsatzsoldaten am Samstag, dem 15.02.2020 zu einem informativen Vormittag mit anschließendem Nachmittagsbesuch im Besucherbergwerk Mechernich ein.
Bei frühlingshaften Temperaturen war der kurze Spaziergang von der Bleibergkaserne bis zum Besucherbergwerk ein Katzensprung und wurde rege zum Gesprächsaustausch genutzt.

Der große Eingangsbereich des Bergwerkmuseums in Mechernich bietet viel Platz für ein Gruppenfoto.

Ein Gruppenfoto, bevor alle in den Bleiberg „einfahren“

FBZ Euskirchen
Start in den Tag mit wichtigen Informationen rund um den Einsatz

Der Leiter des FBZ Euskirchen, Oberstabsfeldwebel Oliver Minwegen, begrüßte die Teilnehmenden im karnevalistisch geschmückten Raum zu Beginn der Veranstaltung recht herzlich. Anschließend informierte er über die aktuelle Lage in den Einsatzgebieten der Bundeswehr und erklärte die Aufgabe und Ziele der Arbeit der Familienbetreuungsorganisation. Für Fragen und Anregungen stand das ganze Team, sowie Herr Serafin, Sozialberater beim Sozialdienst Aachen, und auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Aktion „Leihen Sie Ihr Ohr“ gerne zur Verfügung.

Mit bunten Naschtellern und Luftschlangen geschmückten Tischen ging es in einen informativen und erlebnisreichen Tag für alle.

Ein erlebnisreicher Tag beginnt

FBZ Euskirchen
Dem Einsatz positiv gegenüber stehen ist wichtig

Für viele Teilnehmer war der Vortrag von Frau Oberfeldwebel Jennifer Monzel (Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr, ZGeoBw) aus Euskirchen ein Highlight des Tages. Die seit November 2019 zurückgekehrte Soldatin berichtete mit viel Bildmaterial über ihre persönlichen Eindrücke und Erlebnisse während ihres ersten Auslandseinsatzes in Kabul. Die Angehörigen hatten viele Fragen. Der Vortrag glich einem guten vertraulichen Gespräch unter Freunden und übermittelte viele interessante und unbekannte Eindrücke, aus einer sehr persönlichen Sicht der Einsatzsoldatin.

Die Einsatzrückkehrehrin Frau Oberfeldwebel Jennifer Monzel bot einen ganz persönlichen Einblick.

Ein Einblick in den Auslandseinsatz von Oberfeldwebel Jennifer Monzel

FBZ Euskirchen

Mit sichtlich beruhigter und entspannter Miene ging so mancher dann nach Ende des Vortrags zum gemeinsamen Mittagessen in die Truppenküche.

Die Teilnehmer des Bergwerks erhielten viele Informationen und Exponate zum Abbau des Bleierzes.

Vor dem Einstieg in den Stollen

FBZ Euskirchen
„Einfahren“ in den Berg

Nach der gemeinsamen Stärkung ging es auf Schusters Rappen zum nahegelegenen Besucherbergwerk in Mechernich, wo schon vor 2000 Jahren Kelten und Römer das begehrte Eifelgold (Bleierz) abbauten. Bevor aber die Besucher in den Berg „einfahren“ durften, erhielten alle ein paar Sicherheitshinweise und eine kleine Einführung in das Vokabular eines Bergmanns. Mit viel Witz und Fachkenntnis konnten die Grubenführer auch die kleinen Gäste begeistern. Mit Schutzhelm und warmer Bekleidung ging es dann auf in die ca. zweistündige Führung durch unterirdische Stollen und Gruben, Gänge und Höhlen.

Nun war es endlich soweit, und es folgte der Einstieg in das Bergwerk, 30 Meter tief in die Erde, Schutzhelm ist Pflicht.

Endlich! Der Einstieg.

FBZ Euskirchen
Erlebnisreiche Führung

Staunen konnten die Teilnehmer in einer der beeindruckenden Höhlen des Bergwerks, die in einigen Jahrtausenden entstanden waren. Feucht war es dort und lehmig. Münzen zieren die Höhlenwand, die an eine überdimensionale Schicht Nuss-Nougat-Creme erinnert. Wer eine Münze werfen wollte, konnte dies tun und sich etwas wünschen.
Selbst die jüngsten Teilnehmer waren voll bei der Sache. Sehr anschaulich wurden Groß und Klein die damalig anstrengende Zeit der Bleigewinnung während der erlebnisreichen Führung vermittelt.

Nachdem alle vier Besuchergruppen des FBZ Euskirchen wieder das Tageslicht erblickt hatten, verabschiedete sich das Team von allen Gästen und wünschte eine gute Heimreise.

Selbst die kleinen Teilnehmer hatten viel Spaß an der Führung und waren voll bei der Sache.

Auch die Kleinsten sind voll dabei