Veranstaltungsbericht

Unsere Geschichte seit 1945

Unsere Geschichte seit 1945

  • Familienbetreuung
  • Betreuung und Fürsorge
Datum:
Ort:
Euskirchen
Lesedauer:
3 MIN

Pünktlich am ersten Ferientag in Nordrhein-Westfalen lud das Familienbetreuungszentrum (FBZFamilienbetreuungszentrum) Euskirchen zu einem Besuch des „Haus der Geschichte“ auf der Museumsmeile in Bonn ein. Großflächig kann man hier unsere Geschichte seit 1945 auf verschiedenen Ebenen, sehr interessant gestalteten und in strukturierten Abschnitten, erleben. Viel Bekanntes und auch schon längst in Vergessenheit geratene Ereignisse konnten hier wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Bei hochsommerlichen, fast nicht auszuhaltenden Temperaturen, kam eine Abkühlung durch die Klimaanlage im Museum gerade recht.

Teilnehmer schauen auf eine Projektionswand um einen Vortrag .

Vormittags wurden noch wichtige Informationen zur Arbeit der FBO und zu den aktuellen Einsätzen durch den stellvertretenden Leiter, SF Stolz, vorgetragen.

Bundeswehr/FBZ Euskirchen

Zu Beginn der Veranstaltung wurden, bei sehr sommerlichen Temperaturen, alle Teilnehmer der Veranstaltung herzlich vom stellvertretenden Leiter, Stabsfeldwebel Dirk Stolz, begrüßt und auf einen erlebnisreichen Tag eingestimmt. Diesmal waren überwiegend Teilnehmer dabei, die zum allerersten Mal überhaupt bei einer Veranstaltung eines FBZFamilienbetreuungszentrum dabei waren und somit auch sehr viele Fragen zu den Aufgaben der Familienbetreuungsorganisation (FBO) hatten. Frau Akarsu vom Bundeswehr-Sozialdienst Aachen unterstütze die Veranstaltung. Aufkommende Fragen und Sorgen, wie etwa zum Thema Suchtgefahr im Einsatz oder teils nicht stattfindende Kommunikation mit den Soldatinnen und Soldaten im Einsatz, wurden sofort beantwortet. Nach einem informativen Vormittag ging es dann zu Fuß zur Truppenküche, um sich noch gemeinsam vor dem Ausflug mit reichlich Hühnerfrikassee zu stärken. Direkt im Anschluss ging es dann auch mit dem Bus zur Bonner Museumsmeile. Während der Fahrt wurden viele weitere persönliche Gespräche geführt, was die Busfahrt sehr kurzweilig gestaltete.

Geschichte nicht nur für die Massen

Personen stehen vor einem großen Bild des Petersberg und betrachten es.

Der Petersberg – Treffpunkt und Beratungsort des damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer – hat von seinem einstigen Flair auch heute noch nichts verloren.

Bundeswehr/FBZ Euskirchen

Im Haus der Geschichte wurde die Gruppe dann durch zwei Museumsführer in Empfang genommen. Ausgestattet mit elektronischen Übertragungsgeräten, startete der dialogorientierte Rundgang durch die Ausstellung. Schwierig war anfangs erst einmal, den Übertragungsknopf im Ohr richtig zu befestigen. Dann gab es eine erlebnisreiche Zeitreise durch die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis heute: Wir sahen einen echten Rosinenbomber, erfuhren viel über die Bildung einer neuen Regierungsform, die Ära Konrad Adenauer, den Kalten Krieg, den Einzug der elektronischen Haushaltshelfer, die Milchbars und amerikanischen Einflüsse. Eine platzierte Musikbox weckte besonders bei den kleinsten Gästen sehr viel Aufmerksamkeit. Schier unendlich schien die Quelle der Informationen. Interessiert erkundeten dann die Teilnehmer Raum für Raum und hatten genug Zeit, auch mal näher hinzuschauen.

Die Spaltung und Wiedervereinigung von Deutschland

Ein grüner Trabant steht zwischen zwei bunten Mauerabschnitten.

Liebevoll Trabi genannt - eines der Wahrzeichen der ehemaligen DDRDeutsche Demokratische Republik – mit Teilstücken der Berliner Mauer.

Bundeswehr/FBZ Euskirchen

Viele Informationen bekamen wir in der Ausstellung über die Ereignisse, die zur Spaltung Deutschlands in DDRDeutsche Demokratische Republik und BRD führten. Teile der Berliner Mauer waren zu sehen und auch die Integration der NVANationale Volksarmee in die Bundeswehr wurde gezeigt.  Aktuelle Themen wie Einsätze im Ausland, Klimaschutz und Flüchtlingspolitik finden hier auch Ihren Platz.

Wieder im Hier und Jetzt

Ein Holzrettungsboot mit verschiedenen Schwimmwesten davor.

In eine Glasscheibe eingebautes Flüchtlingsboot mit Rettungswesten für 60 Personen beendet den Rundgang durch die Ausstellung

Bundeswehr/FBZ Euskirchen

Nach dem 90-minütigen Rundgang durch die Ausstellung trafen sich die Gruppen bei einem weiteren Zeitzeugen der Geschichte: einem Rettungsboot mit Rettungswesten für mindestens 60 Personen.

Es ist ein Mahnmal für die vielen ertrunkenen Flüchtlinge, die vor Krieg, Not und Verfolgung flohen.

Hier endete auch dann der Rundgang. Nach der Verabschiedung und viel Applaus für die Museums-Begleitungen konnten die Teilnehmenden noch bei einem gemütlichen Getränk im weiträumigen Museumscafé verschnaufen oder auch Andenken im Museumsshop erwerben. Alle waren sich einig, der Besuch im Haus der Geschichte hat sich auf jeden Fall gelohnt und war sehr vielseitig und informativ.

Das Team des FBZFamilienbetreuungszentrum Euskirchen verabschiedete sich von allen Gästen und wünschte den Angehörigen eine gute Heimreise und ein baldiges Wiedersehen bei einer der kommenden Familienbetreuungsveranstaltungen.

von  FBZ Euskirchen

Bildergalerie

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Führung durch das Haus der Geschichte

Im Foyer des Hauses der Geschichte wurden wir von einer Museumsführerin begrüßt

Teilnehmer der Veranstaltung stehen im Foyer und lauschen der Museumsführerin.

Zeitreise im Haus der Geschichte

Mit einer Zeitreise zurück ab dem Jahr 1945 startete man im Haus der Geschichte

Personen stehen vor einem großen Plakat mit einer sitzenden Frau.

Ein Panzer im Haus der Geschichte

Eindrucksvoll steht auch ein Panzer im Museum

Ein ausrangierter Panzer steht in einem Gang

Weltkugel im Haus der Geschichte

Die eiserne Weltkugel wird vom dem Satelliten Sputnik umkreist

übergroße Weltkugel aus Stahl auf einer Eisenstange aufgesteckt.

Eine Milchbar im Museum

Die Milchbar bot leider kein Eis oder Shakes an, aber die Musikbox war Anziehungspunkt für alle Teilnehmer.

Eine Milchbar mit kleinen Tischen und Stühlen mit Musikbox im Museum.

ISAFInternational Security Assistance Force Auslandsfahne im Museum

Auch Auslandseinsätze der Bundeswehr sind hier Thema der Ausstellung

Einsatzfahne des Auslandseinsatzes ISAF und Weltkarte mit den Einsatzgebieten.

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