Leipzig schaltet Live nach Mali

Leipzig schaltet Live nach Mali

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Datum:
Ort:
Leipzig
Lesedauer:
2 MIN

Viele Emotionen bei der Live-Schalte aus den Leipziger Rathaus zu den Einsatzsoldatinnen und -soldaten nach Mali.

ein Elternpaar steht vor einer Leinwand, auf der Soldaten aus Mali live zugeschaltet sind und sprechen mit ihnen.
Riedel

„Leipzig schaltet Live nach Mali“. Das Familienbetreuungszentrum Leipzig und der Oberbürgermeister von Leipzig hatten zum wiederholten Male ins „Neue Rathaus“ der Stadt eingeladen. Es ist mittlerweile Tradition geworden, den bereits zum sechsten Mal waren Angehörige und Freunde von Soldaten im Einsatz gemeinsam mit dem Familienbetreuungszentrum Leipzig zu Gast im „Neuen Rathaus“ der Stadt Leipzig. Der Oberbürgermeister, vertreten durch Oberrat Axel Schuh und der Kommandeur des Landeskommando Sachsen, vertreten durch Oberst der Reserve Dr. Harald Koehler hatten dazu eingeladen.

Ankunft und Begrüßung in der General Olbricht Kaserne
eine Gruppe von Angehörigen sitzt in einem Saal und werden durch den Leiter Stabsfeldwebel Steher begrüßt
Schwenke

Nach der Ankunft in der General-Olbricht-Kaserne Leipzig, wurden die Gäste vom derzeitigen Leiter des Familienbetreuungszentrum Leipzig, Stabsfeldwebel Heiko Stehr, begrüßt. Nach Vorstellung des Teams und der Arbeit der Familienbetreuungsorganisation war es schon wieder so weit.

In der Truppenküche, bei Erbseneintopf mit Wienerwurst, wurde sich gestärkt für die nachfolgende Stadtführung in Leipzigs Innenstadt.

Unterwegs in Leipzigs Innenstadt
eine Gruppe von Angehörigen laufen bei Sonnenschein durch die Leipziger Innenstadt
Schwenke

An der Leipziger Thomaskirche angekommen, übernahmen zwei Stadtführer die Angehörigen und zeigten bei einer einstündigen Stadtführung ausgewählte Sehenswürdigkeiten des inneren Stadtrings von Leipzig.

Vom Augustusplatz mit dem „Alten Rathaus“, dem Paulinum, durch die Mädler-Passage mit dem weltberühmten Auerbachs Keller, bis hin zur Moritzbastei konnten sich die Gäste einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten verschaffen.

Empfang im Rathaus
eine Gruppe von Angehörigen posieren für ein Gruppenbild vor dem Eingang des Radhauses
Schwenke

Im Neuen Rathaus angekommen, wurden die Angehörigen und Gäste von Oberst Dr. Harald Koehler und Oberrat Axel Schuh in der Wandelhalle des Neuen Rathauses begrüßt. Dank der technischen Unterstützung des Rathauses und der Kameraden des Informationstechnikbataillon 381 aus Erfurt „stand“ bereits die Video-Leitung nach Gao im afrikanischen Mali. Oberst Dr. Koehler und Oberrat Schuh moderierten die Videotelefonkonferenz in den Einsatz.

Presseoffizier begrüßt, in einem großen Saal vor einer Leinwand, die zugeschalteten Soldaten aus Mali
Riedel

Oberstleutnant Michael Zacher, Pressestabsoffizier der deutschen Truppen beim MINUSMAMultidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali-Einsatz in Mali, war einer der Gesprächspartner, die aus dem Feldlager „Camp Castor“ über eine große Leinwand in die Wandelhalle des Leipziger Rathauses übertragen wurden und mit den Daheimgebliebenen ins Gespräch kamen. Neben dem Pressestabsoffizier hatten weitere Soldaten Platz genommen, deren Angehörige durch das Familienbetreuungszentrum Leipzig betreut werden.

ein Elternpaar steht vor einer Leinwand, auf der Soldaten aus Mali live zugeschaltet sind und sprechen mit ihnen
Riedel

Die Freude, die Angehörigen hier wieder zu sehen und mit ihnen zu sprechen, war auf beiden Seiten riesengroß. Persönliche Grüße und Botschaften wurden ausgetauscht. Und als die Videotelefonkonferenz zu Ende war stand einigen Angehörigen ins Gesicht geschrieben, wie schwer die Trennung fiel.

Gute Gespräche bei Musik, Kaffee und Kuchen
drei Angehörige und ein Soldat unterhalten sich an einem Stehtisch bei Kaffee und Kuchen
Riedel

Auf die Gäste wartete ein reichhaltiges Buffet, das die Stadt Leipzig gemeinsam mit dem „Freundeskreis der Bundeswehr Leipzig e.V.eingetragener Verein“ ausgerichtet hatte. Bei Kaffee und Kuchen gab es viele angenehme Unterhaltungen und auch die Abgeordneten der Stadt- und Landespolitik mischten sich unter die Gäste. Sie zeigten großes Interesse an der Veranstaltung und an der Arbeit der Familienbetreuungsorganisation und beantworteten bereitwillig die Fragen der Interessierten Angehörigen.