In der Wilhelma und die Suche nach Frederick

In der Wilhelma und die Suche nach Frederick

  • Betreuung und Fürsorge

Aus einem privaten Rückzugsort eines Königs wurde ein Zoologisch-Botanischer Garten mit mehr als einer Million Besucher jährlich. Die Wilhelma in Stuttgart zählt zu einer der beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Baden-Württemberg. Dass der Zoo auch direkt nach den Wintermonaten, bei nicht gerade optimalen Wetterbedingungen einen Besuch wert ist, davon überzeugte sich das Familienbetreuungszentrum Stetten am kalten Markt mit den Angehörigen der Einsatzsoldaten.

Der Blick aus dem Fenster am Samstagmorgen lud nicht unbedingt zu einem gemütlichen Tag in der Wilhelma ein. Dennoch war bei der Ankunft die Stimmung der Teilnehmer gut. Niemand ließ sich von Wind und Regen einschüchtern.

Während der Fahrt bekamen die Angehörigen Info´s aus den Einsatzländern und über der den Tagesablauf. Oberstabsfeldwebel Frank Schmid und Hauptfeldwebel Severin Roth nutzen die Zeit und konnten viele Fragen beantworten und einige Sorgen nehmen.

Der Geheimtipp der sich versteckte

Nachdem das Gruppenfoto, das nicht fehlen durfte, geschossen wurde, konnten die Teilnehmer die Wilhelma erkunden. Ein Tipp, den Oberstabsfeldwebel Schmid im Bus verriet, wollte sich niemand entgehen lassen.

Daher war für viele die erste Anlaufstelle die Krokodilhalle. Einige Tage zuvor bekam die Wilhelma dort einen Neuzugang: Frederick. Das Leistenkrokodil kam aus Australien nach Stuttgart. Mit seinen 4,31 Meter und 520 Kilo ist Frederick Deutschlands größtes Krokodil. Jeder wollte ihn sehen. Da sich Frederick aber nicht zeigen wollte und sich unter dem Besuchersteg versteckte, blieb nur der Blick durch die Holzbodenfugen.

Farbiges Pflanzenmeer

Da die Alhambra am Neckar, wie die Wilhelma auch genannt wird, nicht nur viele beeindruckende Tiere vorzuweisen hat, sondern auch eine große Vielfalt an Pflanzenarten und

-sorten, gab es noch vieles zu entdecken. Ein Highlight war dabei sicher das Amazonienhaus. Auf einer Fläche von 120 Quadratmetern erlebten die Besucher einen kleinen Ausschnitt eines südamerikanischen Bergregenwaldes. Nicht nur die Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit ließen die Gäste im Glauben sie seien mitten in Amazonas. Über 2.000 Pflanzen aus Mittel- und Südamerika, Tiere, Blüten und Blätter in bizarren Formen und Farben vermittelten den Eindruck wirklich im tropischen Regenwald zu stehen. Eine sehr gelungene Täuschung und tolles Erlebnis für die großen und kleinen Besucher.

Da so viel Gesehenes und Erlebtes hungrig macht, ging es zum Abschluss ins Soldatenheim nach Stetten am kalten Markt. Dort wurde lecker geschlemmt und noch viele nette Gespräche geführt. Da sich die Erzieherinnen nach dem Essen toll um die Kids kümmerten und sie beschäftigten, konnten die Erwachsenen bis zur Heimfahrt die Zeit in Ruhe genießen.

Danke für den tollen Tag.