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Ein tolles Fest für Fußballfans

Ein tolles Fest für Fußballfans

Datum:
Ort:
Wilhelmshaven
Lesedauer:
2 MIN

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Rund 50 Erwachsene und Kinder waren der Einladung des Familienbetreuungszentrums Wilhelmshaven gefolgt, um einen abwechslungsreichen Tag in der Hansestadt Bremen zu verleben. Die Familien, deren Angehörige derzeit im Einsatz sind, freuten sich auf das Zusammensein mit Menschen, die Ähnliches teilen und wissen, wie es sich anfühlt, sich Sorgen um Soldatinnen oder Soldaten zu machen.

Pokale, Medaillen und Trophäen stehen in einer Vitrine.

Schöne Erinnerungen an glorreiche Zeiten der Spielvereinigung Werder Bremen

Bundeswehr/Bockner

Stabsbootsmann Arne B., stellvertretender Leiter des Familienbetreuungszentrums Wilhelmshaven, konnte seine Gäste in einem besonders ansprechenden Ambiente begrüßen. Die erst kürzlich wiedereröffnete Heimgesellschaft bot einen gemütlichen Rahmen für einen ausgiebigen gemeinsamen Brunch. Die Heimgesellschaft auf dem Gelände der Scharnhorst-Kaserne wird ehrenamtlich von zivilen und militärischen Angehörigen des Landeskommandos Bremen betrieben. Für die hungrigen Gäste gab es Brot und Brötchen, verschiedene Rührei-Variationen, kleine Frikadellen und Würstchen. Und damit es vor allem den Kleinsten nicht langweilig wurde, gab es altersgerechtes Spielzeug.
Ein wichtiger Programmpunkt war wie immer die Aufnahme von Videogrüßen an die Lieben im Einsatz. Stabsbootsmann Arne B.: „Auch wenn es WhatsApp und Skype gibt, wollen viele Familien nicht auf diese Möglichkeit verzichten, mit ihren Angehörigen im Einsatz in Kontakt zu bleiben.“ Die Videobotschaften werden in professioneller Qualität aufgenommen und dann zeitnah per Feldpost ins Einsatzgebiet geschickt. Fünfzig Prozent der angemeldeten Familien nutzten diesen Service bei der letzten Betreuungsveranstaltung.
Natürlich konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Familienbetreuungszentrums den Angehörigen auch aktuelle Informationen über die Lage in den verschiedenen Einsatzgebieten geben und so einen guten Überblick über die Situation vermitteln.
Anschließend wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum nahe gelegenen Werder-Stadion gebracht. Dort warteten drei fachkundige Stadionführer, die die neugierigen Gäste durch die verschiedenen Bereiche des Stadions begleiteten und Wissenswertes über den Verein und seine Spieler erzählten. Der „heilige Rasen“ blieb allerdings tabu. Dafür durften die kleinen und großen Fußballfans auf der Trainerbank Platz nehmen und sich wie Ole Werner fühlen (oder wie Tim Walter, denn auch der eine oder andere HSV-Fan war unter den Gästen).
Weit über eine Stunde wurden die Stadionführer mit Fragen gelöchert, dann ging der ereignisreiche Tag in Bremen zu Ende. Zufrieden traten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Begleitveranstaltung die Heimreise an.

von Andrea Hilscher

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