Farm Feeling in Virginia

Farm Feeling in Virginia

  • Rüstzeit
  • Evangelische Militärseelsorge
Datum:
Ort:
Reston
Lesedauer:
2 MIN
Bunte Eindrücke vom Familientag auf der Farm

Bunte Eindrücke vom Familientag auf der Farm

Sabrina Jackson/Militärseelsorge

Auf Einladung des Deutschen Evangelischen Militärpfarramts USAUnited States of America I (Washington) in Reston (Virginia) fand ein Familienausflug zu einer kleinen Farm in Warrenton statt. Bei den Gastgebern handelt es sich um eine amerikanische Familie mit acht Kindern, welche ihr charmantes Haus und die dazugehörige Farm für den Familientag zur Verfügung stellte.

Noch nie zuvor hatte unsere Familie bei einer Veranstaltung des Militärpfarramts teilgenommen, doch das Motto einer Tagesrüstzeit für Familien bewegte uns zur erstmaligen Anmeldung. Insgesamt 13 Familien und somit eine Anzahl von 42 Teilnehmern folgte mit uns der Einladung von Militärpfarrer Heiko Schulz, Pfarrhelfer Thorsten Peters und Militärpfarrer im Nebenamt Karl Rieger.

Schon beim Öffnen der Autotür bei der Ankunft auf der Farm wurde man von freilaufenden, freundlich gackernden Hühnern und meckernden Ziegen begrüßt. So war die Stimmung des „farm feelings“ schnell entfacht und man sah einem sonnigen Tag in der Natur – in netter Gesellschaft – mit Freude entgegen.

Ein Picknick auf einer Wiese stellte den Anfang des Tagesausflugs dar und bot die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens. Bei späterem Kaffee/Kakao und Kuchen konnten Gespräche miteinander vertieft und neue oder auch schon bestehende Bekanntschaften geschlossen bzw. verfestigt werden.

Jugendliche und Kinder vergnügten sich beim Füttern und Streicheln der Ziegen oder mit Außenspielen wie Cornhole (Sackloch), diversen Ballspielen, Riesenseifenblasen und Luftdruck-Spielraketen. Zudem stellten sich einige der Herausforderung des Hühnerfangens für anschließende Streicheleinheiten bzw. Erinnerungsfotos. Hierbei war es rührend zu beobachten, wie harmonisch die verschiedenen Altersgruppen zusammen agierten. Die Jugendlichen standen den Jüngeren stets hilfsbereit und aufmerksam zur Seite und die Kinder genossen es sichtlich, in die „Kreise der Großen“ mit einbezogen zu werden.

Die Atmosphäre war durch die warme, herzliche Art der Gastgeber sowie durch die Freundlichkeit und Offenheit der Teilnehmenden durchweg positiv und unsere anfänglichen Bedenken als erstmalige Teilnehmer in einer möglicherweise bereits etablierten Gruppe erwiesen sich schnell als unnötig.

Zu den Höhepunkten der Veranstaltung gehörten die durch den Besitzer der Farm angebotenen Heuwagenfahrten, die Möglichkeit, sich im Melken einer Ziege auszuprobieren, und eine Bootsfahrt auf einem kleinen See.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Lagerfeuer zum Abend, über dem Marshmallows und Würstchen gebraten wurden.

Um ca. 20.00 Uhr fand ein schöner und entspannender Tag sein Ende. Bei der Abfahrt – kaum das Ende der Ausfahrt erreicht – fragte unser Sohn mit gähnender Stimme, wann wir die Leute und Farm wieder besuchen können.

Unsere Familie freut sich jetzt schon auf weitere Veranstaltungen dieser Art.

Wie ein gut bekanntes Zitat sagt:

The best things in life are not things“, sondern es sind Momente des Glücklichseins, die man mit anderen Menschen teilt, und Begegnungen, die uns positiv verändern.

von Sabrina Jackson