30 Sekunden summen und waschen

30 Sekunden summen und waschen

  • Evangelische Militärseelsorge
  • Coronavirus
Datum:
Ort:
Hamburg

„Ich freue mich schon, wenn wir hier das nächste Mal eine Currywurst-Andacht feiern!“ Oberfähnrich Alina Liebhoff-Schweitzer hat sich gerade vor dem Bischof-Hermann-Kunst-Haus, dem Haus der Evangelischen Militärseelsorge in Hamburg, die Hände desinfiziert. „Mir fehlen diese normalen Begegnungen schon“, betont die Soldatin. „Aber das hier ist schon eine witzige und dabei wichtige Idee.“

Oberfähnrich Alina Liebhoff-Schweitzer wäscht und desinfiziert sich die Hände

Militärdekan ThDr. Michael Rohde hat mit kräftiger Unterstützung seiner Söhne eine externe Händewaschstation am Hauseingang gebaut. „Mir ist es wichtig, die Hygiene-Standards einzuhalten, wenn der öffentliche Betrieb hier nach und nach wieder startet. Und dazu ist diese Händewaschstation neben anderen Maßnahmen ein wichtiger Beitrag.“ Gerade noch hatte Alina Liebhoff-Schweitzer zweimal den Refrain von „Wind of Change“ leise vor sich hingesummt: „Eine schöne Idee, so haben wir trotz der Einschränkungen ein bisschen Spaß und die 30 Sekunden sind so einfacher abzuschätzen.“ Mit einem Hinweisschild motiviert Rohde seine Besucher*innen, entweder zweimal den Refrain von „Wind of Change“ oder zwei Strophen von „Danke für diesen guten Morgen“ zu summen, zu singen oder zu pfeifen. „Gerne auch laut, dann wird das mindestens 30sekündige Händewaschen noch viel selbstverständlicher!“

Andachten und andere Angebote des Evangelischen Militärpfarramtes Hamburg I finden Sie auch unter: www.hsu-hh.de/evangelisch/downloads.

von Johanna Hullmann-Gast

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